Rückerstattung von Gewerbesteuer fällig

von Redaktion

Brannenburg muss sparen

Brannenburg – Unerfreuliche Neuigkeiten zum Haushaltsplan 2019 vermeldete der Brannenburger Kämmerer Roland Berndl in der jüngsten Gemeinderatssitzung: Die Kommune muss eine nicht eingeplante Gewerbesteuerrückerstattung in Höhe von 607000 Euro leisten. Gegenüber der Haushaltsplanung ist deshalb für 2019 mit einer Gewerbesteuermindereinnahme von insgesamt rund 700000 Euro zu rechnen. Ein weiterer Nachtragshaushalt sei allerdings nicht notwendig, erläuterte Berndl, da die fehlenden Einnahmen in diesem Jahr wegen der Verschiebung von Großprojekten und der damit verbundenen Ausgabenminderung ausgeglichen werden.

Allerdings würden die nächsten beiden Jahre schwierig werden, prognostizierte der Kämmerer. Erschwerend komme neben der Nachzahlung hinzu, dass laut derzeitiger Beschlusslage auch die Grundstücksverkäufe im Ortsteil Tannerhut zurückgestellt wurden. Diese Lücke mit einer Planhöhe von 1,5 Millionen Euro müsse in den nächsten Jahren ausgeglichen werden. Wenn 2020 klar sei, welche Variante für die Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel weiter verfolgt wird, könnte ein Verkauf der Grundstücke für das Jahr 2021 geplant werden, so Bürgermeister Matthias Jokisch (CSU).

Detaillierte endgültige Aussagen seien erst mit der Haushaltsrechnung 2019 und der Haushaltsplanung 2020 möglich, unterstrich Kämmerer Berndl. mc

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