Stephanskirchen – Eigentlich sollte die Hofmühlstraße im kommenden Jahr saniert werden. Eine entsprechende Planung gibt es schon, auch eine Anliegerversammlung fand im Juli statt. Dabei kristallisierte sich heraus, dass der Grunderwerb und damit auch die Ausbauvariante noch nicht eindeutig geklärt sind. Damit konnte auch kein Zuschussantrag gestellt werden. Also ist die Sanierung 2020 hinfällig.
Grobplanung
vorgestellt
Die Gemeindeverwaltung schlug jetzt vor, eine andere Straßensanierung, auf der Prioritätenliste der Gemeinde erst für 2021 geplant, vorzuziehen. Die Wahl fiel auf die Sudetenlandstraße, da sich dort jüngst die Anliegerbeschwerden ob des schlechten Straßenzustands häufen.
Wasser- und Abwasserleitungen unter der Straße sind in Ordnung, es geht also „nur“ um Sanierung und Neugestaltung der Straße und des Gehwegs. Ein Mitarbeiter des Planungsbüros Rappl stellte jetzt im Gemeinderat zwei Grobplanungen kurz vor. Variante eins hat beidseitig einen Gehweg, die Fahrbahn wird von sieben auf 5,5 Meter verengt. Variante zwei hat nur auf der Nordseite einen Bürgersteig und einen Parkstreifen, der auf den 40 Metern etwa 33 Stellplätze brächte. Bürgermeister Rainer Auer (parteilos) verwies darauf, dass über die Art des Ausbaus erst nach einer Anliegerversammlung entschieden wird. Hubert Lechner (Parteifreie) bat darum, dass die Planer darauf achten, dass die Straße nicht „schnurgerade durchgeht“, das sei zu verlockend für Raser. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig dafür aus, die Sanierung der Sudetenlandstraße auf 2020 vorzuziehen und die entsprechenden Mittel im Haushalt einzuplanen. syl