Eine recht nasse Wallfahrt nach Maria Eck

von Redaktion

38 Kilometer langer Fußmarsch endet unter Glockengeläut – Gute Stimmung trotz Regenwetter

Pittenhart – Wie jedes Jahr pilgerten die Pittenharter auch heuer wieder am letzten Samstag im September nach Maria Eck. Obwohl es frühmorgens regnete, fanden sich dennoch pünktlich um 5.55 Uhr an die 70 Gläubige in der Pittenharter Pfarrkirche ein, um dort den Pilgersegen zu empfangen. Anschließend begaben sich die Teilnehmer auf den 38 Kilometer langen Fußmarsch nach Maria Eck. Gewappnet mit Regenschirm, festem Schuhwerk und Regenkleidung war die Stimmung gut und es wurde motiviert gebetet.

Der Regen begleitete die Wallfahrer bis nach Chieming, einige waren durchnässt, andere hatten mit Wasserblasen zu kämpfen, doch alle machten sich nach der Mittagspause und dem Bußgottesdienst, den Diakon Andreas Kolb in der Chieminger Pfarrkirche hielt, weiter auf den Weg. Hinzu kamen noch weitere 15 Pilger.

Der Himmel hatte schließlich ein Einsehen, und es zeigten sich sogar einige Sonnenstrahlen. In Vachendorf hatte die dortige Frauengemeinschaft ein Kuchen- und Brotzeitbuffet für die Wallfahrer parat, welches bei allen großen Anklang fand.

Es ist ein tiefes Verlangen des Pilgers, ans Ziel zu kommen. Deshalb wurde auch das letzte, wohl anstrengendste Stück hinauf nach Maria Eck bewältigt. Unter Glockengeläut wurden die Wallfahrer, allen voran Kreuzträger Sepp Reithmeier, von einem Pater begrüßt.

Die Wallfahrt war für viele eine Strapaze, aber die verbrauchten Energien wurden bei einer Einkehr in Maria Eck wieder aufgefüllt. hpi

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