Mit „Zarathustra“ in eine besondere Kirchennacht

von Redaktion

15 Jahre Blasmusik Halfing mit Kirchenkonzert

Halfing – Mit dem Konzept, dass Musik und Raum im Mittelpunkt eines Konzerts stehen und nicht immer unbedingt der Künstler, veranstaltete die Halfinger Blasmusik ein Kirchenkonzert zum 15-jährigen Bestehen. Zu diesem Zweck war die Halfinger Pfarrkirche ganz abgedunkelt, nur der Altarraum war in indirektes, blaues Licht getaucht, sodass eine besondere Stimmung in der Kirche herrschte. Diese wurde noch verstärkt durch die Auswahl an Musikstücken durch den Dirigenten Sepp Berger. „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss nahm das Publikum unmittelbar gefangen. Auch die ruhigen, verbindenden Worte von Willi Elpelt trugen dazu bei. Moderner wurde es mit „Chariots of Fire“ von Vangelis und der Originalkomposition „Mountain Wind“ von Martin Scharnagl.

Ein Komponist für Kirchenmusik fehlte nicht im Repertoire der Musiker. Sie spielten den „St. Florian Choral“ von Thomas Doss, der das Stück im Gedenken an Anton Bruckner komponiert hat.

Pavel Stanek arrangierte „Morning has brocken“, eine gälische Ballade, die aus Funk und Fernsehen bekannt ist, neu für Blasorchester. Auch Filmmusik kam zu Gehör: Die bombastischen Klänge der Komposition von Hans Zimmer wurden von der Akustik der Halfinger Pfarrkirche ideal unterstützt.

Mit „Da Vinci Code“ streifte die Blasmusik auch das religiöse Thema. Klassisch wurde es mit der Arie „O Mio Babbino Caro“ von Giacomo Puccini, welche vor allem dem Klarinettenregister einiges abverlangte. Mit „The Sound of Silence“ von Simon and Garfunkel beendete die Halfinger Blasmusik ein beeindruckendes Klangerlebnis. Ohne Zugabe entließ das begeisterte Publikum die Musikanten und Musikantinnen der Blasmusik aber nicht.

Nach dem kirchlichen Segen, den Pater Paul spendete, wurden die Zuhörer mit dem Stück „Tränen lügen nicht“ verabschiedet.

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