„Ich lebe es, Griesstätter zu sein“

von Redaktion

Robert Aßmus will es ein zweites Mal wissen: als parteifreier Bürgermeisterkandidat

Griesstätt – Seit 2017 ist Robert Aßmus Bürgermeister in der Gemeinde Griesstätt. Und er möchte sich bei den Kommunalwahlen im März 2020 als unabhängiger und parteifreier Kandidat erneut zur Wahl stellen. Diesen Entschluss fasste Aßmus vor allem auch aus dem Willen heraus, zum Wohle aller Gemeindebürger weiter für ein lebens- und liebenswertes Griesstätt sorgen zu wollen. Sein Motto: „Ich lebe es, ein Griesstätter Bürger zu sein.“

Sacharbeit im Vordergrund

Seit 18 Jahren ist Robert Aßmus jetzt schon in der Kommunalpolitik tätig, zwölf Jahre davon als Gemeinderat, nach der Kommunalwahl 2014 zunächst als Zweiter Bürgermeister, bevor er nach dem Rücktritt von Stefan Pauker 2017 in das Amt des Ersten Bürgermeisters gewählt wurde. Seither versuchte er vor allem, die Sacharbeit wieder in den Vordergrund zu stellen und den gemeindlichen Zusammenhalt zu stärken.

Dazu gehörte auch, zusammen mit dem Gemeinderat und der Verwaltung für mehr Transparenz im Bereich Finanzen und bei Entscheidungen zu sorgen. Vor allem die Beendigung der Diskussion um die Murnbrücke durch die Errichtung der Behelfsüberquerung war eine seiner ersten Herausforderungen.

Denen will er sich auch in der Zukunft gerne stellen, denn „jeden Tag kann man was Neues lernen“, betont Aßmus, „als Bürgermeister kann man was bewegen, dafür sorgen, dass am Heimatort kein Stillstand entsteht“.

Dabei hilft ihm nach eigenen Angaben seine Lebenserfahrung mit Höhen und Tiefen ebenso wie „die Fähigkeit, für die Bürger immer ein offenes Ohr zu haben“. Vor allem ein Bürgermeister zum Anfassen möchte Aßmus sein.

Seine Parteilosigkeit und der Anspruch, als Einzelkandidat für das Amt ohne Listenunterstützung anzutreten, verbindet er mit der Feststellung, damit keine Verpflichtung gegenüber irgendwelchen örtlichen Interessensvertretern zu haben. Sachlichkeit, Fairness und Transparenz, nicht nur im Wahlkampf, wünscht er sich vor allem, denn es stehen generell neue Herausforderungen für die nächste Wahlperiode an. Dazu gehört eine eventuelle Erweiterung des Kindergartens ebenso wie der nötige Ausbau der Kläranlage, die den Erfordernissen an die gestiegene Einwohnerzahl angepasst werden muss.

Auch die Überplanung der gemeindlichen Außenbereiche und die Breitbandversorgung stehen an, zu Letzterer steht am 15. Oktober schon als nächster Schritt eine Infoveranstaltung mit dem Ingenieurbüro an, so Aßmus.

Auch die Schule soll von den zu erwartenden Verbesserungen im Bereich der Digitalisierung profitieren. Wichtig sind ihm auch die vielen Pflichtaufgaben der Gemeinde und deren Finanzierung. Für eine Ost-West-Verbindung im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs zwischen Endorf und Grafing über Griesstätt und Rott möchte er sich zudem einsetzen, da unter anderem endlich die Möglichkeit für Gemeindebürger geschaffen werden sollte, die Bahnanbindung in der Nachbargemeinde ohne Umweg über Wasserburg nutzen zu können.

Lebensqualität weiterentwickeln

„Eigentlich sind wir hier eine Gemeinde, in der alle Bürger sich wohlfühlen können.“ Diese Lebensqualität möchte Aßmus auch mit Vereinshilfe im Bereich der sozialen Aufgaben im besonderen Maße weiterentwickeln. Dazu sollten auch Angebote für Senioren gehören. Von den zahlreichen bürokratischen Hindernissen und Gesetzesvorgaben möchte er sich nicht abschrecken lassen.

Als geborener Griesstätter, der in der Gemeinde nicht nur in die Schule gegangen, seine Lehre absolviert und da auch gearbeitet hat, sieht sich der Familienmensch Robert Aßmus den Herausforderungen einer neuen Amtszeit auch durch seine genaue Ortskenntnis bestens gewachsen.

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