Manuela Biersack ist neue Rektorin

von Redaktion

Schulleiterin will die individuellen Veranlagungen der Schüler fördern

Neubeuern – Zum Schuljahresbeginn begann für die neue Rektorin Manuela Biersack ihre Schullaufbahn an der Höhenau-Schule Neubeuern. Sie wechselte von der Maria-Caspar-Filser-Schule in Brannenburg in die Grund- und Mittelschule nach Neubeuern und tauschte das Konrektoramt gegen die Position der Schulleiterin. Damit folgt sie Rektor Günther Kessler, der nach neun Dienstjahren in Neubeuern zum Schuljahresende in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Die leitungserfahrene Pädagogin setzt ihre Impulse daran, Unterricht und Schule weiterzuentwickeln und das Image der Hohenau-Schule aufzuwerten: „Derzeit konzentriere ich mich auf den gut ausgebauten Bestand, den ich mit voller Überzeugung stärken werde. Dazu gehört zum Beispiel der von der Walter-Schatt-Stiftung geförderte Musikunterricht, der den Schulkindern die Möglichkeit eröffnet, ein Musikinstrument zu erlernen.“ Zudem richtet sie ihren Fokus auf das Ziel, geeignete Voraussetzungen zu schaffen, um jeden Schüler in seiner Entwicklung zu fördern und optimal auf seinen erstrebten Werdegang vorzubereiten.

Neben dem qualifizierten Lehrerteam stehen erfahrene Sozialpädagogen der Schulsozialarbeit für die Grund- und Mittelschule zur Verfügung, wenn professionelle Unterstützung gefragt ist. Auch das Angebot der offenen Ganztagsschule mit Mittagstisch und Hausaufgabenbetreuung wird intensiv genutzt.

Von besonderer Bedeutung für die Mittelschule ist dabei die Stabilisierung der Schüler in der fünften Gelenkklasse, um sie bei ihrer weiteren erfolgreichen Schullaufbahn zu begleiten.

Innerhalb des Stundenplans setzen bereits vom Kollegium installierte sozialwirksame Präventionsarbeiten Akzente, die das „miteinander Auskommen“ in den Mittelpunkt der aktiven Kommunikation rücken und auch Experten von außen in den spezifischen Unterrichtsablauf involvieren.

Inspiriert vom Ist-Bestand, will die neue Rektorin das Profil der Hohenau-Schule mit ihrer individuellen Handschrift prägen. Die Grundschule setzt bereits viele Initiativen des Kultusministeriums erfolgreich um: Motivierende Projekte zur Steigerung der Lesefreude und -kompetenz oder im Bereich Sport das „Lauf-dich-Fit-Projekt“ sind bereits sehr gut umgesetzte Beispiele. Ferner soll die Ausrichtung der Grundschule als „Sinusschule“, mit den Präferenzen Mathematik und Naturwissenschaften, intensiviert werden.

Der Lehrplan sei darauf ausgerichtet, Kompetenzen entsprechend den individuellen Veranlagungen zu fördern. So werden die beiden digital eingerichteten Schulungsräume intensiv genutzt, da das seit diesem Schuljahr neue Pflichtfach Informatik, beginnend mit den fünften Klassen, einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Die Digitalisierung wird von Gemeinde und Schulverband unterstützt, um zukunftsorientiert die Medienkompetenz umfassend abzudecken. „Trotz aller Fingerfertigkeit auf der Tastatur lege ich Wert darauf, die Basiskompetenz der Handschrift zu erhalten und das Rechtschreiben auf Papier zu perfektionieren“, ergänzt Manuela Biersack. Der Ausbau sogenannter digitaler Klassenzimmer wird schrittweise und vor allem bedarfsgerecht geplant.

Mit dieser breit gefächerten Ausbildung wird ein Spektrum geschaffen, auf dessen Fundament die Schüler ihre Ziele definieren können. Es etablieren sich zudem Module der Berufsfindung, die ihren Beitrag zum erfolgreichen Start in die Zukunft der Schüler gewährleisten.

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