Gemeinsamer Jahrtag der beiden Trachtenvereine aus Atzing und Wildenwart: Frieden schätzen und bewahren

von Redaktion

Das Nicht-Vergessen und Erinnern haben sich die beiden Trachtenvereine „Die lustigen Wildenwarter“ und „Daxenwinkler“ Atzing gemeinsam auf ihre Fahnen geschrieben. 2020 werden es genau 70 Jahre, dass der Beschluss gefasst wurde, an die Opfer der Weltkriege und an die Verstorbenen beider Vereine einen gemeinsamen Jahrtag zusammen mit der Blaskaplle Wildenwart zu feiern. Traditionsgemäß beginnt der Jahrtag mit einem Kirchenzug von der Wildenwarter Schlosswirtschaft zur Pfarrkirche „Christkönig“. Dort gestaltete die Blaskapelle den Gottesdienst, bei dem Pfarrer Klaus Hofstetter die Dankbarkeit in den Mittelpunkt seiner Predigt stellte als er sagte: „Nehmen wir das Wort Gottes mit hinein in unseren Alltag und lassen wir uns nicht fesseln von der Gemütlichkeit“. Schweigend wurde dann zum Frieden mahnenden Kriegerdenkmal nach Prutdorf marschiert. Nach den Gebeten stellte Trachtenvorsitzender Michael Schlosser (Atzing) den Sinn des Gedenktages wie folgt in Frage: „Schätzen wir den Frieden? Können wir den Frieden in der Welt, in Europa oder in Deutschland beeinflussen? Schlosser beschloss seine Ansprache mit dem Zitat von Jungk: „Wer den Frieden will, muss Frieden verbreiten und nicht den Krieg“. Gemeinsam mit Trachtenvorsitzendem Peter Voggenauer (Wildenwart) wurden Kränze beider Vereine niedergelegt. Zu Ehren der Verstorbenen spielte die Blaskapelle Wildenwart unter der Leitung von Sebastian Graf und ein dreifacher Kanonensalut verstärkte lautstark das Gedenken. Dem Rückmarsch zur Schlosswirtschaft folgte im Saal ein Beisammensein, zu dem die Wildenwarter Blaskapelle aufspielte.Fotos Hötzelsperger

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