Wasser steht oft bis zum „Scheitel“

von Redaktion

Schonstett – Die Untersuchung des Regenwasserkanals nahm einen großen Raum ein in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates in Schonstett. Stefan Marcus vom gleichnamigen Ingenieurbüro trug die Ergebnisse der hydraulischen Berechnung und der Kamerabefahrung vor. Anhand einer Auslastungslegende erläuterte Marcus, dass das Wasser oft bis zum sogenannten „Scheitel“ anstehe. Die Berechnungen seien aufgrund eines sogenannten zweijährigen Regens gemacht worden, vorausschauend auf den Klimawandel sollte aber auch ein dreijähriger Regen berücksichtigt werden. Von der Hauptstraße bis zur Kläranlage (Länge etwa 800 Meter) sei der Regenwasserkanal teilweise ohne Schächte und zum Teil in einem sehr schlechten Zustand. Die genauen Ergebnisse und welche Straßen speziell betroffen sind, können bei Bürgermeister Josef Fink im Büro eingesehen werden. „Um die Entwässerungsanlage in einen guten Zustand zu versetzen, ist ein immenser Kostenaufwand erforderlich“, so Marcus. Er schlug vor, ein Konzept für die nächsten zehn bis 15 Jahre zu erstellen. Weiter sollte nach der Kamerabefahrung und Auswertung – der zweite Abschnitt wird bis Februar/März nächsten Jahres erledigt sein – eine Gemeinderatssitzung nur den Kanal betreffend stattfinden und eine Prioritätenliste erstellt werden. vm

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