Rathaus-Neubau kommt gut voran

von Redaktion

Gemeindeverwaltung Großkarolinenfeld kann vermutlich im Sommer 2020 umziehen

Großkarolinenfeld – Der Neubau des Rathauses in der Gemeinde kommt gut voran. Wie Bürgermeister Bernd Fessler in einem Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen bestätigte, liegen die Arbeiten auf der Baustelle „im Wesentlichen im Plan“. Derzeit werde an der Außenfassade gearbeitet, auch die Zimmerer und Trockenbauer seien fleißig am Werk, sagte das Gemeindeoberhaupt.

„Aktuell liegen wir bei einem Ausschreibungsstand bei den verschiedenen Gewerken von etwa 90 Prozent“, so Fessler. Das bedeute eine hohe Sicherheit hinsichtlich der Baukosten. „Wir gehen davon aus, dass es keine großen Überraschungen mehr geben wird“, erläuterte der Rathauschef.

Umzug soll Mitte
2020 erfolgen

Für den Bau des Rathauses sind rund 7,5 Millionen Euro veranschlagt. Hinzu kommen die Kosten von gut einer Million Euro für die Außenanlagen und die Parkflächen, die in Richtung Kolberg angelegt werden. „Diese neuen Parkplätze bauen wir nicht nur für den Bedarf der Gemeindeverwaltung, wir holen auch die Parkplätze im Bereich des Volksfestplatzes zum Rathaus“, erläuterte Fessler. Zudem ist noch die Erneuerung der Brücke in Richtung Kolberg geplant. Der Umzug der Rathausmitarbeiter ist laut Bürgermeister für Mitte 2020 vorgesehen. „Derzeit sieht es auch so aus, als ob wir das hinbekommen werden.“

Mitarbeiter dürfen bei Gestaltung mitreden

Bei der Innengestaltung des neuen Rathauses wurde nach Angaben der Planer Stephan Leissle und Elisabeth Piront vom Architekturbüro Behnisch darauf geachtet, dass die Beschäftigten ein ebenso angenehmes wie praktisches Arbeitsumfeld erhalten. So habe man die konkreten Ausführungen der Schreinerarbeiten mit den Mitarbeitern abgesprochen. „Sie sind es, die ihren Arbeitstag in den Büros verbringen und wissen, was sie brauchen und wollen“, sagte Piront bei der Vorstellung der Pläne für den Innenausbau. So müssten zum Beispiel die Schreibtische der Bürgerinformation so gebaut sein, dass man sie mit einem Rollstuhl gut anfahren kann.

Auch in anderer Hinsicht wird im Gebäude auf die Barrierefreiheit geachtet: Für die Sanitärräume sind hellgraue Böden vorgesehen, die Fliesen sollen in einem hellen Grün gehalten werden. Laut der Planer stellt dieser Akzent auch sicher, dass sich Menschen mit Sehbehinderung gut zurechtfinden.

Artikel 1 von 11