Großkarolinenfeld – Gut besucht war kürzlich der politische Frühschoppen der Freien Wähler/GBV auf dem Hof von Kreis- und Gemeinderat Sepp Lausch. Florian Streibl, Fraktionsvorsitzender der FW im Landtag, ging auf die aktuelle politische Lage ein. Ein Bürger betonte, der Brenner-Nordzulauf hätte für die Gemeinde Großkarolinenfeld katastrophale Auswirkungen. Streibl wies auf den fehlenden Bedarfsnachweis hin. Außerdem hätten die Planungen in der Verantwortung der letzten drei CSU-Bundesverkehrsministern gelegen. „Entschieden wird leider in Berlin“, so Streibl. Deutlicher wurden Sepp Lausch und FW-Bezirksrat und FW-Landratskandidat Sepp Hofer, beide forderten, die Bestandsstrecken zu ertüchtigen. Lausch wies darauf hin, dass die Mühldorfer Strecke bis Salzburg beziehungsweise Passau nur eingleisig und nicht elektrifiziert ist. „Zuerst sollen doch die bestehenden Bahnanlagen optimiert werden, bevor man für noch mehr chinesische Seecontainer unsere Heimat zubetoniert!“, so Lausch. Hofer wies auch auf die gigantischen Erdbewegungen hin.