Großkarolinenfeld – Was hat dieser Haufen von zusammengewürfelten Buchstaben an der Wand der evangelischen Karolinenkirche in Großkarolinenfeld zu bedeuten, hat sich mancher Vorbeigehende schon gefragt. Diese Leuchtskulptur des Künstlers Boris Maximowitz, die vor wenigen Tagen enthüllt wurde, bedeutet MUT. Die drei ineinander verkeilten Großbuchstaben lassen uns fragen, wo jeder Einzelne, aber auch wir als Gesellschaft, mutig sind oder mutig sein sollen.
Bürger sollen
miteinander sprechen
Begleitend zu dieser Ausstellung werden von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde vom Oktober 2019 bis Februar 2020 zahlreiche Veranstaltungen angeboten. Hier haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bei der Eröffnungsfeier in der evangelischen Karolinenkirche ging Bürgermeister Bernd Fessler auf die Vielseitigkeit des Wortes Mut ein. Pfarrer Richard Graupner setzte sich in seiner Einführung mit dem Thema Mut auseinander. Musikalisch umrahmt wurde diese abendliche Feier von Sabine und Gregor Bürger mit dem Saxofon. Als dann bei hereinbrechender Dunkelheit diese Leuchtskulptur im Licht erstrahlte, berichtete der Künstler wie dieses Kunstwerk in seinen Gedanken entstanden ist. „Mut ist ansteckend“ ist das Thema des Vortrages von Irene Durukan, Gründerin des Vereins „Mut & Courage“ in Bad Aibling, der am Dienstag, 5. November, um 20 Uhr im Pfarrstadel stattfindet.
Am Dienstag, 19. November, um 20 Uhr beginnt der Lese- und Gesprächsabend zu einem Text von Religionsphilosophen Paul Tillich mit Manfred Jäger und Michael Dümmling in der Buchhandlung Vogl.
Das Turmblasen am Karolinenplatz beginnt am Sonntag, 1. Dezember, um 18 Uhr. Es werden Mut-Beutel und Mut-Tassen verkauft. Mut im Film wird mit den Streifen „Styx“ am Mittwoch, 12. Dezember, um 20 Uhr im Pfarrstadel gezeigt werden. Der Adventsgottesdienst mit Geschichten von Lebensmut, beginnt am Sonntag, 15. Dezember, um 9.30 Uhr in der Karolinenkirche. Am Freitag 20. Dezember, wird von 15.30 Uhr bis 18 Uhr im Pfarrstadel ein Lesenachmittag mit Martina Schattmann und Jugendlichen der Gemeinde für Kinder ab fünf Jahren angeboten.
Von der Liebe
zum Meer
Im Dezember sind Schüler der Max-Joseph-Schule zu einem Künstlergespräch mit Boris Maximowitz eingeladen werden. „Nachts allein im Ozean“ ist der Titel des Vortrages von Andre Wiersig am Freitag, 24. Januar, um 19.30 Uhr im Pfarrstadl.
Er erzählt von seiner bedingungslosen Liebe zum Meer.
Ein ökumenisches Abendgebet am Sonntag, 2. Februar, um 18 Uhr in der Karolinenkirche beschließt das Skulpturenprojekt.gr