Olympischer Gedanke bei der Dorfmeisterschaft im Stockschießen

von Redaktion

52 Schützen mit großer Begeisterung für Sport und Spaß in Prutting im Wettkampf

Prutting – 13 bis in die Haarspitzen motivierte Mannschaften, acht Stunden harte Positionskämpfe um die „Daubn“, drei bestens präparierte Stockbahnen, zwei Teams mit viel Frauenpower und ein begehrter silberner Wanderpokal, so kann man kurz und knapp den harmonischen und vor allem fairen Verlauf des 23. Pruttinger Stockschützen Ortspokals skizzieren, bei dem auch der olympische Gedanke gepflegt wurde.

Schon bei den ersten Stockschüssen sprühten alle Beteiligten vor Spielfreude. Mit taktischem Gespür sowie feinem Stockhandling wurde ab 9 Uhr mehrere Stunden lang die schwarze Hartgummischeibe als Zielmarkierung ins Visier genommen.

Für die dazugehörige Portion Frauenpower sorgten zwei Mannschaften der Pruttinger Fußballerinnen. Die „Kickerladies“ kamen im Endklassement nach der Vorrunde auf die achtbaren Plätze drei und sechs.

Beim ersten Halbfinale ließen die Pruttinger Feuerwehrler gegen die Leonhardspfunzener Kollegen nichts anbrennen und machten mit einem 33:3 Kantersieg Alles klar. Ähnlich deutlich verlief das zweite Halbfinale. Die „Plattenschmeisser“ hatten gegen die Pruttinger Tennisherren nicht den Hauch einer Chance. Spannender verliefen dann die Finalspiele um die begehrten Podestplätze. Die „Plattenschmeisser“ zeigten sich von „ihrer Klatsche“ gut erholt und feierten nach spannenden sechs Kehren gegen die Leonhardspfunzener Floriansjünger den Bronze-Rang. Ein packendes Kopf an Kopf- Finale lieferten sich dann die Pruttinger Tennisler mit der Feuerwehr Prutting. Beiden Teams war der unbedingte Siegeswille deutlich anzumerken. Letztlich bejubelten die Tennisler den Titelgewinn und konnten bereits zum zweiten Mal die silberne Siegertrophäe Richtung Himmel heben. Dazu gab es noch 20 Liter Gerstensaft zur Stärkung. Das Fazit aller Beteiligten lautete: „Eine mords Gaudi, nächstes Jahr wieder.“ tn

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