Stephanskirchen – Die Parteifreien Bürger Stephanskirchen haben ihr Team für die Kommunalwahl am 15. März 2020 aufgestellt.
Vorsitzender Stephan Mayer freute sich, dass an der öffentlichen Versammlung neben interessierten Bürgern auch Vertreter von anderen Gemeinderatsfraktionen teilnahmen.
„Uns ist es gelungen, eine Gemeinderatsliste mit starken Persönlichkeiten aufzustellen und dabei viele Gemeindeteile, alle Altersgruppen und zahlreiche Berufsbilder abzudecken“, so Stephan Mayer. „Wir bündeln die Vielfalt unserer Gemeinde und präsentieren unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein breites personelles Angebot. Was unsere Kandidaten eint, ist das Interesse an einer sachorientierten Gemeindepolitik.“
Zweiter Bürgermeister Karl Mair führt die Liste an. Auch die bisherigen Gemeinderatsmitglieder Herbert Bauer, Hubert Lechner und Gerhard Scheuerer stellen sich erneut zur Wahl. Der jüngste Kandidat auf der Liste ist der 18-jährige Lukas Lechner, der älteste ist Siegfried Tischer mit 79 Jahren. Viele der Kandidaten sind ehrenamtlich tätig.
Bei der Versammlung wurde Karl Mair von den Mitgliedern einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt, nachdem er bereits im September von der Vorstandschaft der Parteifreien dafür nominiert worden war.
In seiner Rede ging Mair auf das Motto der Parteifreien „Mehr Mitte ins Rathaus!“ ein, wobei er scherzhaft bemerkte, dass er mit seinen 45 Jahren tatsächlich den Altersdurchschnitt, also die Mitte der 10700 Einwohner der Gemeinde Stephanskirchen verkörpere.
Mair nannte die politische Mitte, in der sich die Parteifreien sehen, als die beste Ausgangslage, um im Stephanskirchener Gemeinderat mit seinen mittlerweile fünf Fraktionen ausgewogene Entscheidungen und gute Kompromisse zu finden.
Als Bürgermeister möchte Mair den „Stephanskirchener Weg“ in der Kommunalpolitik fortsetzen, den die Gemeinde seit Mitte der 1980er-ahre eingeschlagen hat – einen Weg, der auf ein maßvolles Wachstum und nachhaltige Konzepte setzt. „Mein Ziel ist es, dass unsere Gemeinde lebenswert bleibt“, so Mair.
Drängende Aufgaben in Stephanskirchen seien, neu bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und Maßnahmen gegen die hohe Verkehrsbelastung zu ergreifen.
Daneben präsentierte Mair seine Ideen zu den Themen Umwelt, Familien, Senioren, Ehrenamt, Gewerbe, Wasserversorgung und Gemeindefinanzen.
„Die wichtigste Grundlage für die gemeinsame Entwicklung einer Gemeinde ist, dass man sachorientiert zusammenarbeitet und sich gegenseitig vertrauen kann und dass auch der Bürgermeister dies verkörpert“, so Mair.