Eggstätt – Um das silberne Priesterjubiläum von Pfarrer Peter Bergmaier mit der Pfarrei zu feiern, in der er 16 Jahre aktiv war, lud ihn Pfarrer Andreas Przybylski nach Eggstätt ein.
Viele Gläubige waren zum festlichen Gottesdienst gekommen. Stellvertretend für alle Pfarreien begrüßte die Vorsitzende des Eggstätter Pfarrgemeinderates, Gabriele Schaefer, den Jubilar – dieser war sichtlich berührt, so viele „alte Bekannte“ wiederzusehen.
Als besondere, spontan entstandene Überraschung, feierten auch eine Reihe der damaligen Ministranten – inzwischen junge Erwachsene – mit. Pfarrer Peter Bergmaier zelebrierte die Abendmesse zusammen mit den Diakonen Anton Hoiß und Josef Stürzer.
Der Chor mit Zenta Birner an der Orgel und Regina Birner an der Klarinette gestaltete den Gottesdienst musikalisch.
In seiner Predigt berichtete Pfarrer Bergmaier, dass er sich mit elf Jahren fragte „Pfarrer werden – wie geht das?“. Die Antwort gab ihm sein damaliger Heimatpfarrer, der den Kontakt zum Studienseminar St. Michael in Traunstein vermittelte. So begann der Weg zum Priester bis zur Priesterweihe 1994 in Freising zusammen mit 13 weiteren Neupriestern. „Vor 20 Jahren, also 1999, durfte ich nach Eggstätt kommen“ erinnert sich der Jubilar, „mir war und ist es wichtig, dass die Menschen Gott als einen barmherzigen Gott erfahren, dass die Menschen durch die Botschaft Jesu ein wenig aufschnaufen können“. Gabriele Schaefer und Maria Blank überreichten ein eigens gebackenes Brot.
Stephanie Riedl hatte im Namen der Christlichen Frauenbewegung eine selbst gebastelte Kerze dabei. Pfarrer Andreas Przybylski übergab einen speziellen „Pfarrverband-Selige-Irmengard-Rotwein“.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Pfarrgemeinderat zu einem Stehempfang ein, bei dem so manche Erinnerung aufgefrischt wurde.