„I gfrei mi“

von Redaktion

Abschluss von Kunst und Werk in Nußdorf

Nußdorf – Diese Reihe, die sich in Nußdorf schon ein wenig eingebürgert hat, fand heuer unter dem Motto „Freude“ statt. Mittelpunkt dabei war die Ausstellung von „kunst+werk nussdorf“ und eine sehr gelungene Performance als Auftaktveranstaltung (wir berichteten).

Den Abschluss bildete nun ein bairischer Abend beim Schneiderwirt mit dem Titel. „I g’frei mi!“ – und die Freude sprang wirklich über von den Mitwirkenden auf die Besucher. Zwei hervorragende Musikgruppen aus dem Ort – die Familienmusik Sinhart und das Onkel Bazi Orchester – spielten auf. Da flogen die Instrumente nur so vom einen zum anderen. Jetzt Klarinette, dann Gitarre, die Ziach wurde vertauscht mit der Posaune und innerhalb der Gruppen wurde auch noch gewechselt. Ein Musizieren mit Lust, Begeisterung und Können, dass es eine wahre Freude war. Dazwischen zeigte der Kirchenchor, wie gerne und gut er weltliche Musik darbieten kann: Freuden, die die Liebe bringt, der Beruf, die Natur und die schöne Heimat wurden beschwingt und gekonnt vorgetragen. Susanne Dräxl-Sinhart begleitete einfühlsam und präzise die verschiedenen Lieder und zeigte ihr Können auf der Harfe auch solistisch. Begeistert wurden auch die vorgetragenen Geschichten aufgenommen: heitere Eisoden, die sich in Nußdorf zugetragen haben. Sie wurden vorgelesen von Bürgermeister Sepp Oberauer und Renate Pröbstl, der Verfasserin. Mit dem Text „Da Dokta“ gab es einen Blick in die Vergangenheit, der ebenso für Heiterkeit sorgte wie zum Beispiel ein Kuhandel zwischen Nachbarn oder ein Streich des Kirchenchores. Das Publikum dankte mit lang anhaltendem Beifall.

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