Zum Volkstrauertag versammelten sich in Pietzenkirchen am Simssee zahlreiche Riederinger Einwohner und Abordnungen der Vereine aus dem Ort. Schon beim feierlichen Gottesdienst, würdig musikalisch gestaltet von den Riederinger Bläsern, war es um das Thema Gedenken und Zukunft gegangen. Geistlicher Rat Herbert Zimmermann verwies in seiner Predigt auf eine Bibelstelle im Neuen Testament, wo es heißt: „Nichts wird übrig bleiben.“ Bleiben werde Jesu Werk, was bedeute, dass man nicht nur zurückschauen, sondern auf den Spuren Jesus‘ wandeln und miteinander in Frieden leben solle. Bürgermeister Josef Häusler, der am Kreuz vor der Kirche einen Kranz niederlegte, erinnerte in einer kurzen Ansprache an den Beginn des Zweiten Weltkriegs, an das Leid und an die über 60 Millionen Toten. Der Frieden müsse im Geist der Menschen verankert werden.Foto kirchner