Aschau – Und dann ging allesganz schnell: Bei der Standfestigkeitsprüfung des Aschauer Maibaums stellte der Sachverständige fest, dass der vor vier Jahren aufgestellte Baum erhebliche Schäden aufweise und möglichst bald entfernt werden müsse. Ein weiteres Jahr bis zum Ende der vorgesehenen Standzeit sei nicht zu verantworten.
Passanten und Verkehr in Gefahr
Die Gemeinde Aschau handelte sofort und legte den 34 Meter langen Baum um. An seinem Standplatz vor dem Bahnhof unmittelbar neben der Hauptstraße wäre die Gefährdung für die Passanten und den Straßenverkehr unüberschaubar gewesen. Wie geht es weiter? Am 1. Mai 2020 wird turnusmäßig nach fast sechsjähriger Stehzeit ein neuer Maibaum in Sachrang aufgestellt, damit kann in Aschau zeitgleich kein zweiter Baum in der Gemeinde aufgestellt werden.
Die Vorsitzenden der beiden Trachtenvereine von Hohenaschau, Claus Reiter, und von Niederaschau, Paul Kink, erklärten, dass in Aschau die Gemeinde für den Maibaum verantwortlich sei. Die Vereine seien lediglich am Aufstellen der Bäume beteiligt. Nach ihrer Kenntnis wird der Maibaumständer vor dem Aschauer Bahnhof ein Jahr lang bis zum 1. Mai 2021 leer bleiben. Erst an diesem Tag wird ein neuer Baum aufgestellt. Eine Besprechung der Gemeindeverwaltung mit den beiden Vereinen zur Situation wird noch stattfinden.