Großholzhausen – Im Alter von 79 Jahren, und nur ein Jahr nach ihrem Ehemann, wurde Gerda Gschwendtberger im Gemeindefriedhof Kirchdorf zu Grabe geleitet. Der Urnenbeisetzung ging in der Kirche St. Ursula ein Trauerwortgottesdienst, den Diakon Josef Jackl feierlich gestaltete, voraus. Gerda Gschwendtberger, geborene Hilger, wurde im Mai 1940 in Raubling geboren und wuchs hier mit ihren zwei Schwestern auf. Die Lehre als Hutmacherin in Rosenheim entsprach absolut ihren künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten. Später war sie in der PWA Raubling und im Kaufhaus Karstadt in Rosenheim beschäftigt. 1970 heiratete sie Benno Gschwendtberger aus Großholzhausen und die jungen Eheleute konnten ihr eigenes Haus beziehen. Zusammen mit Sohn Gerhard machten sie Urlaubsreisen, besonders die Strände der Adria und auch Südtirol waren beliebte Ziele. Ihren Enkelkindern Simon und Sophie war sie eine liebevolle Oma. Gerda Gschwendtberger war eine gute Hausfrau und sehr geschickt im Nähen und Basteln. Sie hatte ein freundliches und offenes Wesen und war in der Dorfgemeinschaft beliebt. Leider erkrankte sie vor einigen Jahren an Demenz. So lange es möglich war, pflegte und umsorgte sie ihr Ehemann Benno daheim. Vor zwei Jahren musste sie ins Pflegeheim nach Roßholzen ziehen. Viele Verwandte, Freunde, Bekannte und Nachbarn nahmen am offenen Grab Abschied von Gerda Gschwendtberger, legten Blumen nieder und streuten Rosenblüten auf das Grab.koa