Bad Endorf – Mutig zeigte sich die Bad Endorfer Steuerungsgruppe, das Regional Treffen gleich im ersten Jahr ihrer Titel-Anerkennung nach Bad Endorf zu holen. Als Schwerpunkt des Herbsttreffens wählte die Steuerungsgruppe ein Thema, das ihr besonders am Herzen liegt: Die Sensibilisierung des Fair-Trade-Gedankens in Vereinen und im Bereich Tourismus.
In ihrer Rede hob Bad Endorfs Bürgermeisterin Doris Laban besonders die ehrenamtliche Arbeit der Steuerungsgruppen hervor und betonte, dass dieses Thema immer wieder angeschoben werden müsse, um Entwicklungen und Veränderungen zu erreichen.
Manfred Jäger, Sprecher der Endorfer Steuerungsgruppe, ließ anschließend das abgelaufene Jahr Revue passieren und spannte den Bogen zu der Thematik des Abends. Er stellte fest, dass in Sportvereinen, Trachtenvereinen oder Veteranenvereinen bei den Festen oder Jubiläen mit Fair-Trade-Artikeln eine besondere Aufmerksamkeit auf fairen Handel und Nachhaltigkeit gelenkt werden kann.
„Im Tourismusbereich kann durch den Hinweis auf Fair-Trade-Angebote das Image des Ortes, der Hotels, Pensionen oder Restaurants aufgebessert werden.
Auch das Angebot von regionalen Erzeugnissen, am besten aus biologischem Anbau, würde dazu beitragen“, so Manfred Jäger. Carina Bischke, die Referentin des Abends, zeigte anhand praktischer Beispiele und Erfahrungen in anderen Orten und Städten, wie durch das persönliche Beispiel und durch Engagement eine Sensibilisierung im Umgang mit den Produkten aus fairem Handel erreicht werden kann. Dabei betonte sie, dass der Kreativität und dem Einfallsreichtum hier Tür und Tor offen stehen, um in den Vereinen und im Tourismus die Menschen zu erreichen. Victoria Soder, Eine-Welt-Promotorin für Oberbayern Süd, die auch die Endorfer Steuerungsgruppe unterstützt leitete den Workshop.amf