Neubeuern – Versuch gelungen, lautete das Fazit der mit mehr als 120 Personen gut besuchten Pfarrversammlung im Bürgersaal der Gemeinde. Stefan Kochinke als Vertreter des Pfarrgemeinderates war voll des Lobes und Dankes für die Teilnahme der Glaubensgemeinschaft und die tatkräftige Hilfe bei Vorbereitung und Abwicklung.
„Neue Wege, neue Ideen, Zusammenführung, gemeinsame Verantwortung werden unser zukünftiges pfarrliches Leben bestimmen“, sagte Kochinke. „Wir müssen dies auch als Chance sehen. Der Priestermangel, die Aufgabenfülle werden uns dazu zwingen“, war auch die überwiegende Meinung aus der Versammlung. Ein offenes Haus, kurze Wege sowie Gemeinsamkeiten prägten die Zusammenarbeit, sagte Pfarrer Christoph Rudolph. „Wir als Glaubensgemeinschaft müssen unseren Beitrag leisten, um so im pastoralen Belang dem Geistlichen seinen Feiraum zu schaffen.“
Teil der Gemeinschaft sei auch der Kirchenchor unter der Leitung von Pia Hausner. Geehrt wurden Cilli und Burgi Purainer für 50 Jahre Mitgliedschaft sowie Lisi Mayer und Heinz Bergmeister, die seit 40 Jahren im Chor singen. Mehr als 30 Messen, die zu gestalten waren und dazu die wöchentlichen Proben – da kommen viele Stunden zusammen – bilanzierte Hausner.
Vorgelesen wurde unter anderem auch ein Bericht aus dem Asylhelferkreis. Geld- und Sachspenden sind hilfreich, wichtiger wären uns Zeitspenden, so Regina Prokopetz, Sprecherin vom Helferkreis. 32 Personen gelte es derzeit zu betreuen, in nächster Zeit sollen noch einige weitere hinzukommen. Hilfe wäre wichtig bei Besorgungsfahrten, beim Ausfüllen von Behördenunterlagen oder einfach bei Sprachproblemen. Prokopetz führt den Arbeitskreis zusammen mit Ulrich Gierlinger. Bei dem „lebendigen Adventskalender“ in Zusammenarbeit mit Frauengemeinschaft, evangelischer Kirchengemeinde und KAB, ist in der Asylunterkunft in Unterpösnach auch ein Gemeinschaftsgebet eingeplant.
Über 40
Ministranten
Die Ministranten Schnitzenbaumer und Paul vertraten 42 Buben und Mädchen. Auf sie wartet wieder der Dienst als Sternsinger und weitere Arbeiten in der Advents- und Weihnachtszeit. Die Kirchenverwaltung, Heinz Bergmeister, die Frauengemeinschaft und Elisabeth Arimont, informierten über Zusammenkünfte, Anschaffungen, Bauvorhaben wie behindertengerechter Toilette und Zugang zur Kirche in Altenbeuern.
Adelheid Helm erinnerte an die Arche-Einrichtung und bat um Unterstützung und Hilfe. Verwiesen wurde auf Glaubensgespräche, Ausflüge und viele Zusammenkünfte mit den Verantwortlichen aus Nußdorf im Pfarrverband. Hierzu kommen viele Hilfsdienste, die still im Hintergrund geleistet werden, wie Putzarbeiten in den Kirchen. Großer Dank galt auch den Mesnerdiensten in Neu- und Altenbeuern.