Stephanskirchen – Wenn E-Auto oder E-Bike, dann doch bitte mit Ökostrom. Diese Auffassung teilt Bürgermeister Rainer Auer, dienstlich und privat mit E-Fahrzeugen unterwegs, mit dem Energieversorger „Innergie“. Deswegen werden die Ladesäulen, die jetzt in der Gemeinde – am Rathaus und am Sportplatz Waldering – stehen, mit Strom aus Wasserkraft versorgt. Stephanskirchen sehe sich als Speerspitze bei klimafreundlicher Mobilität, so Auer.
Sebastian Ranner, Geschäftsführer der Innergie, betonte, sein Unternehmen habe nicht auf den Klimapakt gewartet, sondern schon vorher Ladesäulen für E-Autos aufgestellt. Unter anderem in Kolbermoor, Raubling, Oberaudorf und Schechen. Denn Innergie wolle der Nachfrage der Autofahrer einen Schritt voraus sein, auf neue Entwicklungen reagieren können. Helmut Schmidbauer, Ranners Kollege in der Geschäftsführung, hielt fest, dass die beiden Säulen in Stephanskirchen rege genutzt werden. Mit weiteren Gemeinden und einem privaten Interessenten aus Kolbermoor sei man in Verhandlungen, so Schmidbauer. Dr.Josef Lipp von der Energie Südbayern (ESB) verwies darauf, dass Wasserkraft als Grundlastträger für Ökostrom perfekt sei, denn Wasser liefere immer Energie – im Gegensatz zu Sonne und Wind. Für Gemeinden und Benutzer sei es ein Rundum-Sorglos-Paket, so Lipp, Innergie und ESB machen die Arbeit.syl