Wildenwart – Bereits zum 28. Mal fand im Pfarrheim Christkönig von Wildenwart das vom verstorbenen Pfarrer Josef Preis ins Leben gerufene Preisschafkopfen statt. Mit rekordverdächtigen 23 Tischen, damit 92 Kartlern und erfreulicherweise auch neun Frauen, konnte der veranstaltende Pfarrgemeinderat mit den Spielorganisatoren Fritz
Fuihl, Wolfgang Ballauf und Hans Bauer eine hohe Beteiligung aus den Reihen der Pfarrverbände Westliches Chiemseeufer und Bad Endorf feststellen. Als Gewinner ging Wast Bauer aus Greimharting hervor. Sieger Wast Bauer erreichte mit 116 Punkten eine erstaunliche Höchstzahl, ihm folgten Jakob Huber aus Rottau, der sich bei Punktgleichheit und beiderseitigem „DU“ gegenüber Andreas Heiss mit zusätzlichen zehn Solos durchsetzen konnte, während der Punktgleiche nur acht Solos aufweisen konnte. Auf dem vierten Platz folgte Metzger Hans Bauer aus Frasdorf, der zusammen mit der Schlosswirtschaft Wildenwart großzügig für Preise sorgte, sodass alle Teilnehmer einen Honig- oder Wurstpreis bekamen. Die beste Dame war Marthe Vollkommer mit 85 Punkten, den Schneiderpreis holte sich mit 31 Punkten Franz Pertl. Der gesamte Erlös des Preisschafkopfens kommt dem Wildenwarter Pfarrheim zugute. Dafür bedankten sich die Gastgeber, die sich freuten, dass unter den Schafkopfspielern auch Frasdorfs Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller, ihr Stellvertreter Peter Freund und Alt-Bürgermeister Klaus Daiber aus Bernau mit von der Partie waren.hö