Monika Lex will Bürgermeisterin werden

von Redaktion

Nominierungsversammlung der Freien Wähler in Pittenhart

Pittenhart – „Was haben Rom, Köln, Rosenheim, Taching und Bad Endorf gemeinsam?“ Diese Frage stellte Monika Lex den Mitgliedern des Pittenharter Ortsverbands der Freien Wähler und gab auch gleich die Antwort: „Alle haben eine Bürgermeisterin“. Als sie vor 18 Jahren das erste Mal – damals für den Obinger Gemeinderat – kandidierte, habe ein Bekannter ihres Vaters gesagt: „Wirst sehen, die wird einmal Bürgermeisterin“, sagte die 41-jährige Taxenbergerin schmunzelnd. Damals habe sie die Aussage belächelt, doch die Worte seien ihr in Erinnerung geblieben.

Ehrenamtlich
engagiert

Wohl auch, weil Monika Ober sich seit frühester Jugend ehrenamtlich in vielen Bereichen engagiert und „Dinge gerne anpackt“. Zugute komme ihr dabei sicher, dass sie mit zwei Schwestern auf einem Bauernhof aufgewachsen sei und es da immer etwas zu tun gegeben habe. Tatsächlich habe sie schon vor der letzten Wahl darüber nachgedacht, als Bürgermeisterin zu kandidieren, doch das wäre noch zu früh gewesen. Dass sie als „Zugeheiratete“ und gebürtige Obingerin damals in den Gemeinderat gewählt worden sei, sei ohnehin schon eine kleine Sensation gewesen, stellt die Jugendreferentin fest, die auch das Kinderferienprogramm organisiert. Zudem wäre es in ihrer damaligen familiären Situation mit drei kleinen Kindern auch zeitlich eng geworden. „Wenn ich etwas mache, dann richtig“, betont die gelernte Bankkauffrau, die seit 2017 als Verwaltungsangestellte in Teilzeit bei der Verwaltungsgemeinschaft Halfing in der Gemeinde Schonstett arbeitet und nebenberuflich als Milchprüferin tätig ist. Deshalb sei auch ihr Rücktritt aus dem Gemeinderat im August 2018 erfolgt. Im letzten Schuljahr habe ihr Ehemann eine Fortbildung absolviert. Nun habe sie wieder die Zeit, einen Großteil ihrer Energie der Kommunalpolitik zu widmen. „Verantwortung übernehmen ist mir wichtig“, betont die vielseitig engagierte Pittenharterin, die unter anderem im Elternbeirat, im Betriebsrat LKV und als Schöffin am Amtsgericht Traunstein aktiv ist. In der kommenden Wahlperiode stehen aus Sicht der Freien Wähler die Gemeindeentwicklung mit der Ortskerngestaltung, Sicherung der Kinderbetreuungseinrichtung und des Schulstandorts, der Hochwasserschutz nordwestlich von Aindorf, der Bachausbau im Dorfinneren, der Bau eines neuen Feuerwehrhauses und die entsprechende technische Ausstattung mit einem neuen Fahrzeug, Nahversorgung, der weitere Ausbau von Straßen sowie Geh- und Radwegen, die Erweiterung des Gewerbegebiets für einheimische Betriebe, die behutsame Ausweisung von Wohnbauland, altersgerechtes Wohnen und die Belange der heimischen Landwirtschaft auf der Agenda.

Einige Prozesse sind interkommunal mit der Förderung des kommunalen Wohnungsbaus, dem Quartierungs-Management und dem Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept IKEK bereits eingeleitet.

Kandidatenliste der Freien Wähler

1. Monika Lex (41, Verwaltungsangestellte); 2. Sebastian Unterhuber (29, Landwirt); 3. Stefan Schmid (32, Mitarbeiter Vertrieb, Fotograf); 4. Johann Babinger (37, Heizungsbauer); 5. Engelbert Buchner (53, Dipl.-Verwaltungswirt, Postbeamter); 6. Tanja Strein (47, Bürokauffrau); 7. Marianne Erb (54, Technische Redakteurin/Produktadministration); 8. Christa Vodermaier (60, Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft); 9. Sebastian Stöcklhuber (58, Landwirtschaftsmeister); 10. Alfred Kreidenweis (53, Heilerziehungspfleger); 11. Georg Aringer (46, Landwirt); 12. Franz Englbrechtinger (54, Maurermeister, Ausbilder). Ersatzkandidat: Sebastian Stadler (60, Elektroinstallateur). ca

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