Neubeuern – Die internationalen Schülerinnen und Schüler auf Schloss Neubeuern stellten beim 14. „International Weekend“ ihre Heimatländer mit Musik, Tanz, Vorträgen und kulinarischen Köstlichkeiten vor. Insgesamt besuchen zurzeit 60 Schüler aus 23 Nationen die Schule.
Den größten Anteil bilden im Moment die chinesischen Schülerinnen und Schüler, dann kommen die russischen Kinder.
Schüler aus
23 Nationen
Angeboten wurden arabisches Wara mit Kibben, Wareniki und Symiki aus der Ukraine, Tortilla de Patatas aus Spanien, persisches Shirini-tut und Ranginak, singhalesisches Kiribath, Blinis mit Kaviar aus Russland, Telernea aus Rumänien, chinesische Dumplings, mexikanische Guacamole und vieles mehr.
Die Spezialitäten waren von den Schülern zubereitet und an bunten Ständen zur Verkostung für die Besucher angeboten worden.
Die Besucher konnten sich bei den Jugendlichen über ihre Heimatländer informieren, in einem Landeskundequiz ihr neu erworbenes Wissen unter Beweis stellen und sich von einem chinesischen Kalligrafie-Künstler ihren Namen schreiben lassen.
Zu Kaffee und internationalen Kuchenspezialitäten wurden den Gästen musikalische Darbietungen serviert. Schülervorträge stellten berühmte Persönlichkeiten aus Russland und die Tang-Dynastie aus China vor. Sogar an einem arabischen Sprachkurs konnten die Gäste teilnehmen.
Inszenierungen der internationalen Schüler, die zum Teil erst seit drei Monaten deutsch lernen, rundeten das Programm ab. Einem Klaviersolo von Johann Sebastian Bach, Fächertänzen aus China, dem Lied Ulebaysia (das auf deutsch Lächeln bedeutet), schlossen sich Vorträge über „Lustige Fakten aus Kasachstan“ und die „Appmania“, die in China herrscht, an.
Ein Schüler aus Mexiko erzählte die „Legende von La Llorona, der weinenden Frau“, die ihre Kinder und sich selbst ertränkt hat.
Nun sucht sie jede Nacht nach ihren Kindern und wenn ihr ein Kind begegnet, das nicht ihr eigenes ist, ertränkt sie es im Fluss. So werden die Kinder in Mexiko und anderen lateinamerikanischen Ländern dazu angehalten, abends ins Bett zu gehen und nicht mehr draußen zu spielen.
Es folgten Sketche und der „Pinatasong“ aus Mexiko, der zu besonderen Anlässen gesungen wird. Dafür wird eine Figur aus Papier und Pappe prall mit Süßigkeiten gefüllt und so lange darauf geschlagen, bis sie platzt.
Die Schulband spielte und sang „Zombie“ und der Chor der internationalen Abteilung beendete das „International Weekend“ mit dem Song „Always look on the bright side of life“ aus dem Film „Life of Brian“ von Monty Python.