Die Kandidaten

Bezahlbares Wohnen und guter ÖPNV

von Redaktion

Kommunalwahl 2020 Uwe Klützmann-Hoffmann ist Bürgermeisterkandidat der SPD

Stephanskirchen – Politik beginnt vor Ort. Nirgendwo sind die Möglichkeiten, politisch mitzugestalten, so groß wie in der eigenen Gemeinde. Das ist schon seit vielen Jahren der Leitgedanke der Stephanskirchner SPD, deren Gemeinderäte auch viele Erfolge zu verbuchen haben. Zwölf Kandidaten für die Kommunalwahl zollen dieser Arbeit Respekt, sie treten für die Orts-SPD bei der Kommunalwahl 2020 an.

Uwe Klützmann-Hoffmann stellt sich zur Wahl als Bürgermeisterkandidat. Der 55-jährige Bankkaufmann, langjähriger Vorsitzender des Sportvereins Stephanskirchen, lebt seit seiner Kindheit in der Gemeinde und kennt diese wie seine Westentasche.

In seiner beherzten Rede stellte er klar: „Ich will Profil zeigen! Zuviel Mitte ist ein zuviel an Beliebigkeit! Ich will den Stephanskirchnern zeigen, wofür ich stehe – da kann man es nicht immer allen recht machen und sollte lieber einen Mittelweg gehen.“ Einheimische dürften nicht zum Wegziehen gezwungen werden, weil Wohnen sogar für gut Verdienende zu teuer ist und für Menschen mit geringem Einkommen unbezahlbar. Sein primäres Ziel ist, erschwinglichen Wohnraum für mittlere und niedrige Einkommen zu schaffen. „Ich fühle mich den Interessen der Bürger verpflichtet, die schon hier leben, nicht denjenigen, die aus dem überteuerten München zu uns ziehen wollen. Die Gemeinde darf ihre Gründe nicht mehr aus der Hand geben, sie muss wieder welche zurückkaufen und selber bauen.“

Bahnhaltestelle ist „absolut wichtig“

Zu einer intakten Gemeinde gehört für die SPD ein funktionierender Nahverkehr. Absolut wichtig sei eine Bahnhaltestelle, die nähme viel vom Schloßberg-Stau weg und wäre für Pendler und Schüler eine sehr gute Lösung.

Ebenso wichtig ist Uwe Klützmann-Hoffmann die Rundumsorge für die Senioren in der Gemeinde, „denn sie sind es, denen wir unseren Wohlstand verdanken. Sie müssen in Würde alt werden können.“

Eine weitere wichtige Aufgabe sieht er in der Förderung der ansässigen Handwerker, Firmen und Unternehmen. Ein ganz persönliches Anliegen sind ihm die Landwirte, die einen tagtäglichen Kampf um Tierwohl und gesunde Äcker unter ständiger Kritik führen müssen. „Wir dürfen keinen der Bauern verlieren und müssen ihnen dabei helfen, intakten Boden zu erhalten und gesunde Lebensmittel zu erzeugen.“

Uwe Klützmann-Hoffmann wurde einstimmig als Bürgermeisterkandidat gewählt.

Im Anschluss stellten sich die zwölf Kandidaten für den Gemeinderat vor. Die SPD hat Frauen und Männer abwechselnd aufgestellt, alle Ortsteile und Generationen sind vertreten und beruflich sind die Kandidaten breit gefächert – vom Bankkaufmann, über die Social-Media-Managerin, Hausfrau und den Politikstudenten bis zur Sozialpädagogin und dem Geschäftsführer eines Bioinstituts. Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt. „Ein starkes Team“, stellte die Wahlleiterin und Landratskandidatin Alexandra Burgmaier fest.

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