Alle zwei Jahre findet an der Grund- und Mittelschule Bad Endorf als Auftakt der Vorweihnachtszeit ein Adventsmarkt statt. Dieses Jahr war es wieder soweit. In der weihnachtlich dekorierten alten Turnhalle und in einigen Klassenräumen boten die Schüler aller Klassen Selbstgemachtes zum Verkauf an. Ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit wurden Plätzchen in Schraubgläsern angeboten, Naturmaterialien zum Basteln verwendet und hübsche Verpackungen zum mehrfachen Gebrauch verkauft. Ein Sortiment von Waren aus fairem Handel, für das sich die Schule seit einigen Jahren engagiert, ergänzte das Angebot. Eine besondere Attraktion war das von Schülern gefertigte Glücksrad, an dem die Preise aus dem Fairtrade-Angebot stammten. Der Adventsmarkt mit seinem Angebot gab den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre unterschiedlichsten Talente zu entfalten. Nahezu durchgehend konnte man Vorführungen besuchen und die Trommlergruppe, die Bläserklasse, die Schulband und ein Kasperltheater für die Kleinen erleben. Natürlich durfte auch ein Auftritt der Lehrerband nicht fehlen. Schüler aus der Imkergruppe hatten viele Gläser mit Honig der schuleigenen Bienen abgefüllt, die Absatz fanden. Auch der Stand, an dem man aus Bienenwachs Kerzen ziehen konnte, war sehr beliebt. Der Schuladventsmarkt ist mittlerweile eine Traditionsveranstaltung, die wieder viele ehemalige Schüler zur Endorfer Schule lockte. Man traf sich im „Café“, einem adventlich geschmückten Klassenzimmer, auf ein Stück Kuchen oder eine herzhafte Kleinigkeit vom reichhaltigen Buffet des Elternbeirats. Der Erlös der gesamten Veranstaltung kommt dem vom Eine-Welt-Verein Prien betreuten Projekt „Fernandez“ in Argentinien und der Partnerschule in Verb’jash in der Ukraine zugute.Foto Ammelburger