Pittenhart-Niederbrunn – Dem „Kulturverein Hilgerhof“ und der Pittenharter Bürgerschaft ist es beim Ausbau des Hilgerhofs zum Dokumentations- und Begegnungszentrum ein wichtiges Anliegen gewesen, im Umfeld des musealen Hofes die vielfältigen Landschaftselemente zu zeigen, die die bäuerliche Chiemgauer Kulturlandschaft in der Vergangenheit geprägt haben.
In diesem Jahr ist der vom Imkerverein Obing-Pittenhart betreute Schaubienenstand dazugekommen. Nun wurde von den Pittenharter und Obinger Imkern in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Traunstein die bereits bestehende Streuobstwiese in der Nähe des Schaubienenstandes um 14 Hochstammbäume erweitert und so zusätzliche Nahrungsquellen für die am Hilgerhof heimischen Bienen und neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen geschaffen.
Die Aktiven des Imkervereins pflanzten unter anderem Apfelbäume der Sorten Blenheimer Goldrenette, Schöner aus Herrenhut und Gravensteiner sowie eine Blutbirne und eine bunte Julibirne. Denn ein wichtiges Anliegen bei den vom Landschaftspflegeverband unterstützten Obstbaumpflanzungen ist die Verwendung alter und zum Teil auch seltener Sorten, die an die klimatischen Verhältnisse im Voralpenland angepasst und wenig anfällig gegen Krankheiten sind. Damit wird auch ein Beitrag zum Erhalt dieser Sorten geleistet und zur Biodiversität, zu der die Vielfalt der Sorten gehört.igr