In den Knast nach unerlaubter Einreise

von Redaktion

Rosenheim/Bernau – Bei Grenzkontrollen in einem Regionalzug hat die Bundespolizei am vergangenen Mittwoch einen Afghanen am Bahnhof Kiefersfelden ohne die erforderlichen Einreisepapiere festgenommen. Offenbar hat der Mann nichts gelernt – er war in der Vergangenheit bereits wegen unerlaubter Einreise verurteilt worden und wurde mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft in München gesucht. Jetzt hat er nicht nur seine Strafe zu verbüßen, sondern muss sich voraussichtlich erneut strafrechtlich verantworten. Das teilt die Polizei in einer Pressemeldung mit. Bundespolizisten überprüften die Reisenden eines Zuges, der von Kufstein nach Rosenheim unterwegs war. Ein afghanischer Staatsangehöriger konnte sich lediglich mit einer österreichischen Asylkarte ausweisen. Einen gültigen Reisepass hatte er nicht dabei. Bei der Recherche im Polizeicomputer stellten die Beamten zudem fest, dass nach dem 40-Jährigen gefahndet wird, da er bereits wegen unerlaubter Einreise zu einer Geldstrafe in Höhe von rund 1200 Euro verurteilt worden war, die er nicht gezahlt hatte. Da der Verhaftete auch jetzt nicht über den geforderten Betrag verfügte, musste er ersatzweise eine 119-tägige Freiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Bernau antreten. Ferner wurde er wegen unerlaubter Einreise angezeigt.

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