Riedering – Christoph Vodermaier tritt für das Amt des Ersten Bürgermeisters seiner Heimatgemeinde Riedering an. Der 43-jährige Diplom-Kaufmann, der in der elterlichen Steuerkanzlei in Riedering arbeitet, wurde einstimmig bei der Aufstellungsversammlung der Freien Wählergemeinschaft Riedering (FWGR) beim Alten Wirt in Riedering zum Bürgermeisterkandidaten gekürt. In seiner Bewerbungsrede ging Vodermaier erst auf seine Vita ein: Nach Abitur und Zivildienst beim sozial-psychiatrischen Dienst der Caritas in Rosenheim habe er Betriebswirtschaft an der LMU München studiert.
Großes Netzwerk
aufgebaut
In seiner Diplomarbeit habe er sich mit dem Thema regionale Kooperation am Beispiel der Region Rosenheim-Kufstein-Salzburg auseinandergesetzt und sich bereits damals ein vielfältiges Netzwerk aufbauen können. Nach fünf Jahren Tätigkeit bei einer Münchner Wirtschaftsprüfungs-, Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzlei sei er bis heute in der elterlichen Steuerkanzlei in Riedering leitender Angestellter. Daneben engagiere er sich ehrenamtlich, beim SV Riedering als Schatzmeister sowie in der Fussballabteilung als Jugendtrainer und als Kassier, als Mitglied der AG Finanzen beim Bayerischen Fussballverband. Zudem sei er Mitglied der Kirchenverwaltung. Für die kommenden Jahre stehen viele Aufgaben an, so Vodermaier. Im B.e.reich Verkehr, Energie, Umwelt und Ökologe beispielsweise Radwege und die Verbesserung des ÖPNV sowie die Sicherstellung und Umsetzung der Wasserversorgung. Im Bereich Dorfentwicklung, Bauen und Wohnen neue Ideen für Bauland für Einheimische sowie Nachverdichtung und sozialer Wohnungsbau.
Ruf nach solider
Finanzpolitik
Darüber hinaus gelte es, „eine solide und maßvolle Finanzpolitik, aber mit Weitblick auf Zukunftsprojekte wie die Turnhalle zu betreiben.“ Er zitierte Sepp Daxenberger, den ehemaligen und vor knapp zehn Jahren verstorbenen Bürgermeister von Waging am See: „Gemeindepolitik ist Politik von Menschen mit Menschen für Menschen.“
Sepp Loferer, Vorsitzender der FWGR, freute sich, dass man mit Vodermaier einen guten, geeigneten Kandidaten gewinnen konnte. Politikluft habe er früh schnuppern können, scherzte Loferer, sei doch schon sein Vater Gerhard erst Zweiter und dann bis 2008 Erster Bürgermeister von Riedering gewesen.