Eggstätt – Winfried Kober, Vorsitzender des Radvereins 1893, konnte sich bei seiner Jahresabschlussfeier Anfang Dezember beim Sagwirt in Eggstätt über eine großzügige Zuwendung freuen, die Zweiter Bürgermeister Hans-Jürgen Schuster mit im Gepäck hatte. Als kleine Anerkennung der Gemeinde Prien und als Dankeschön für die engagierte Jugendarbeit überbrachte dieser einen symbolischen Scheck in Höhe von 1500 Euro, der dafür eingesetzt werden soll, wo es am meisten benötigt werde, so Schuster.
Bayernweit
Furore gemacht
In seiner kurzen Ansprache ging dieser der Frage nach, was beim Radverein anders sei als bei anderen ansässigen Sportvereinigungen und beantwortete dies gleich selbst. So freue es ihn sehr, dass die Wahl der neuen Vorstandschaft so geräuschlos vonstattengegangen sei.
Mit Begeisterung blicke er auf das Radkriterium im Juli zurück, das der Radverein seit jeher ausrichte. Vor allem das Fette-Reifen-Rennen, mit dem die Jugend für den Radsport motiviert werde, mache bayernweit Furore – es existiere nur in Prien und erfreue sich bei den ansässigen Schulen größter Beliebtheit. „Als Großvater von sechs Enkeln ist es mir eine besonders große Freude, die Jugend so begeistert beim Radeln zu sehen“, so Schuster. Im Besonderen sprach er seinen Dank und seine Anerkennung den ehemaligen Vorsitzenden Walter Freitag und Klaus Wenzel aus, die sich weiterhin als Funktionäre beim Radsportverein Bezirk Oberbayern engagierten und Prien dort sehr gut vertreten würden. Vorsitzender Winfried Kober zeichnete die beiden dann anschließend durch die Ehrenmitgliedschaft aus.
Im Weiteren ehrten Zweiter Vorsitzender Stefan Seidenschnur und Sportwartin Elisabeth Spiel-Bickel die Sieger der Vereinsmeisterschaften.
Bei der Meisterschaft Straßenrennen Elite gab es zwei erste Plätze mit Rudi Wörndl und Stephen Bennett. Auf dem zweiten Platz Stefan Seidenschnur. Bei der Meisterschaft Zeitfahren U15 gewann Florentin Spötzl. Bei der Abteilung Ü60 machte Josef Huber den ersten Platz, Klaus Wenzel den zweiten Platz. Bei Elite: erster Platz Martin Stadler, zweiter Platz zeitgleich Rudi Wörndl und René Pieslinger de Bernardin. wp