„Sachgerechte Verwendung“

von Redaktion

Hochwasserschutz Bund der Steuerzahler: Korrekter Umgang mit öffentlichen Mitteln

Riedering – Ein Riederinger Gemeindebürger hatte im Frühjahr anonym gegenüber dem „Bund der Steuerzahler in Bayern“ den Vorwurf erhoben, „dass aus Sicht „vieler“ Riederinger Bürger der Dammbau für den Hochwasserschutz am Rothbach sich zu einem Millionengrab entwickeln werde.“

Die Gemeinderäte
waren verärgert

Ein Vorwurf, der in der Mai-Sitzung, als das gemeindliche Investitionsprogramm auf der Tagesordnung des Gemeinderates stand, den Unmut der Ratsmitglieder hervorrief. Bürgermeister Josef Häusler (Wählergemeinschaft Söllhuben) hatte bei einem Ortstermin am Regenwasserrückhaltebecken mit den OVB-Heimatzeitungen sogar laut überlegt, auch einen Ortstermin mit dem Bund der Steuerzahler, dem Gemeinderat und den beschwerdeführenden Riederinger Bürgern anzuberaumen, um auf die Notwendigkeit dieses Regenrückhaltebeckens hinzuweisen und so auch vielleicht die „letzten Kritiker von der Dringlichkeit zu überzeugen.“

Inzwischen steht das Regenrückhaltebecken und was den Vorwurf der Verschwendung öffentlicher Gelder angeht, so gab es nun Entwarnung. Nachdem die Gemeinde dem „Bund der Steuerzahler“ die angeforderten Unterlagen zugestellt und dieser die Unterlagen geprüft hatte, kam hierzu von der Vizepräsidentin des „Bundes der Steuerzahler e.V. in Bayern“ inzwischen die kurze Antwort: „… Demnach vermögen wir keine unsachgerechte Verwendung von öffentlichen Mitteln zu erkennen. Die Angelegenheit ist damit aus unserer Sicht erledigt.“

Eine Aussage, die Bürgermeister Häusler zufrieden stimmt. Ihn aber gleichzeitig ärgert, denn durch die anonyme Eingabe seien der Gemeinde, und somit den Riederinger Bürgern, wieder einmal Kosten in Form von Arbeitsstunden in der Verwaltung und zudem Kosten für belastbare Zahlen und Ausarbeitungen durch das planende Ingenieurbüro entstanden.

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