Oberaudorf – Ein volles Haus hatte die CSU bei der Vorstellung und Wahl des Bürgermeisterkandidaten für Oberaudorf, Martin Baumann, und der 20 Gemeinderatskandidaten.
Martin Baumann stellte sich der Versammlung und den Zuhörern vor und formulierte seine Ziele für eine mögliche Amtszeit als Bürgermeister. Er wolle anpacken und Themen konkret angehen, erklärte er an Beispielen, wie einem neuen Gewerbegebiet in Oberaudorf: „Es reicht nicht, solche Themen zu fordern, da muss man aktiv werden.“
Nichts versprechen, das nur gut klingt
Es sei ihm wichtig, so Baumann, dass die Ziele seiner Fraktion für den Bürger greifbar und somit auch Pläne zur Umsetzung vorhanden sind. Versprechungen zu machen, die gut klingen, aber nicht gehalten werden, davon halte er nichts. Natürlich gebe es Themen, die nicht im Entscheidungsrahmen der Gemeinde liegen, aber auch hier beziehe die CSU Oberaudorf eine klare Position und habe Vorstellungen und Ideen, wie die einzelnen Ziele erreicht werden können.
Beim Brenner-Nordzulauf werde der Bürgermeisterkandidat mit aller Macht einer Verknüpfungsstelle im Ortsgebiet entgegentreten.
Martin Baumann, 36 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, arbeitet als Vertriebsleiter im gesamten Bundesgebiet für eine Salzburger Leuchtenmanufaktur. Er stelle sich im Projektgeschäft täglich den Herausforderungen der Baubranche und sehe sich somit unter anderem für die künftigen Bauvorhaben der Gemeinde gerüstet. In seiner Freizeit ist er zudem in mehreren Vereinen und bereits im Gemeinderat sechs Jahre aktiv. Die Vereine im Ort gelte es besonders zu unterstützen, sie stellten das Fundament eines gesunden Dorflebens dar.
Martin Baumann zeigte sich sehr zufrieden über die gelungene Mischung an jungen engagierten und erfahrenen Kandidaten der CSU für den Gemeinderat. Er betonte, dass die nächsten Monate nicht von einem Wahlkampf, sondern davon geprägt sein sollten, den Bürgerinnen und Bürgern seine Ziele näher zu bringen, die für den Ort von Bedeutung sind.
Oberaudorf mit Bedacht entwickeln
Danach hatte alle Kandidaten für den künftigen Gemeinderat Gelegenheit, sich den Anwesenden vorzustellen. Die Kandidaten waren sich einig, dass Oberaudorf auch als „Tourismus-Gemeinde“ mit Bedacht weitere Gewerbegebiete entwickeln müsse. Die wertvolle Natur der Almen und die außergewöhnliche Kulturlandschaft im Inntal müsse bewahrt und das Kloster Reisach geistlich und kulturell für die Bevölkerung erhalten bleiben. Auch die Unterstützung des Einzelhandels für den Erhalt der Nahversorgung und der Ausbau von Kinder-, Jugend- und Senioreneinrichtungen lagen den Kandidaten am Herzen.
Der Abend endete mit Gesprächen zwischen den Kandidaten und den Gästen, unter die sich erfreulicherweise auch Vertreter anderer Parteien gemischt hatten.