Brannenburg – Ohne Gegenstimmen beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung, dem TSV Brannenburg einen Zuschuss in Höhe von 10000 Euro zu gewähren. Zweiter Vorstand Jürgen Liedtke hatte davor dem Gremium einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins verschafft, der aktuell rund 2100 Mitglieder zählt. Da in den nächsten Jahren ein neuer Bus angeschafft und wahrscheinlich Sanierungsmaßnahmen an den Sportplätzen geleistet werden müssen, sei man bestrebt, Rücklagen zu bilden, so Liedtke. Erster Bürgermeister Matthias Jokisch lobte die gute Nachwuchsarbeit, die im Verein traditionell großgeschrieben wird.
Auch der jährliche Defizitausgleich für den Kindergartenverein Degerndorf/Brannenburg, der die Kindergärten St. Sebastian, St. Johannes und St. Michael sowie den Integrationshort St. Raphael betreibt, stand auf der Tagesordnung der Sitzung. Kämmerer Roland Berndl erläuterte dazu die aktuellen Zahlen, die rund 5000 Euro unter der Vorjahressumme liegen. Ohne Gegenstimmen befürwortete das Gremium die Übernahme des Defizits in Höhe von 312710 Euro.
Begleitflächen
neu gestaltet
Die jährliche Bedarfsanmeldung zum Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“ sieht für 2020 eine Summe in Höhe von 34000 Euro für vorbereitende Untersuchungen (städtebauliche Beratung und Aktualisierung der Feinuntersuchung der Ortsmitte Degerndorf) vor. Für die Neugestaltung der Begleitflächen an der Rosenheimer Straße 21 und 52 sind im nächsten Jahr 180000 Euro und für die Neuordnung und Gestaltung des Bereichs Rathaus – Kirchenstraße 20000 Euro vorgesehen.
Festgestellt wurde auch die Jahresrechnung 2018: Das Ergebnis des Verwaltungshaushalts liegt bei den Solleinnahmen und -ausgaben bei jeweils 11882404,75 Euro. Die Solleinnahmen und -ausgaben im Vermögenshaushalt umfassen jeweils 2892037 Euro. Einstimmig erteilten die Räte anschließend die Entlastung für 2018.
In der Oktober-Sitzung hatte sich der Gemeinderat über ein Konzept zur Energieeinsparung mithilfe eines Energieeffizienznetzwerks informiert. Der Eigenanteil der Gemeinde war dabei auf insgesamt 18500 Euro für die Dauer von drei Jahren beziffert worden. Die Ratsmitglieder sprachen sich allerdings in der jüngsten Sitzung mit 17 zu 1 gegen einen Beitritt zum Netzwerk aus. Es gebe sicherlich viel Energieeinsparpotenzial in der Gemeinde, weshalb die Kommune auch selbst diesbezüglich tätig werden könne, hieß es aus dem Gremium. Auch sollten die ansässigen Geschäftsleute bei Maßnahmen zum Energiesparen involviert werden.