Neubeuern – Die Bedeutung der Mittelschule ist in der gesellschaftlichen Wahrnehmung in den letzten Jahren immer weiter gesunken. Da auch die Hohenau-Schule Neubeuern mit sinkenden Schülerzahlen zu kämpfen hat und die örtlichen Betriebe – gerade im Handwerk – Schwierigkeiten haben, geeignete Auszubildende zu finden, machte sich nun eine Gruppe um Rektorin Manuela Biersack Gedanken, wie man den Stellenwert der Mittelschule vor Ort wieder verbessern könne.
„Die Bandbreite an Ideen aus unserer vierköpfigen Gruppe ist immens“, erklärt Rektorin Biersack. „Mit Bürgermeister Schneider, Elternbeiratsvertreterin Veronika Wiesböck und dem Innungsmeister der Bäckerinnung Rosenheim Wolfgang Sattelberger wollen wir im Frühjahr eine Roadshow in den Gemeinden Neubeuern, Samerberg und Rohrdorf durchführen, um auf die Angebote in unserer Schule und die Perspektiven als Mittelschüler hinzuweisen“, so Biersack weiter.
In der Veranstaltungsreihe sollen ehemalige Mittelschüler über ihre Ausbildung und beruflichen Werdegang berichten und die Arbeit an der Hohenau-Schule dargestellt werden. „Mit der offenen Ganztagsschule, mit der Mittagsbetreuung, mit Patenprojekten und der Schulsozialarbeit wird in unserer Einrichtung sehr viel geleistet“, betont Rektorin Biersack abschließend.
In regelmäßigen Abständen wird sich das Vierergremium nun treffen, um weitere Vorschläge für die Schulverbandsversammlung und den Gemeinderat zu erarbeiten.