Kiefersfelden – Das Gaststättensterben in der Region geht weiter. Erneut muss mit dem „Mehlounge“ ein renommiertes Café-Restaurant schließen, und das schon zum Ende des Jahres. Im Gespräch mit dem OVB bedauert Inhaberin Nina Hollerieth diesen Schritt sehr. „Aber leider muss meine Hauptangestellte in der Küche aus gesundheitlichen Gründen aufhören“.
Für die engagierte Besitzerin des Restaurants mit Café und Hotelbetrieb ist das „eine auferlegte Entscheidung“, zumal „eine Personalsuche nicht erfolgreich war“. So folgte dann schweren Herzens ihre Entscheidung, „zum Jahresende ist Schluss mit Restaurant und Café“. Nicht nur sie bedauert diese einschneidende Maßnahme, die ihr „nicht leicht gefallen ist. Auch viele langjährige Gäste sind sehr enttäuscht und die Reaktionen in den sozialen Medien sprechen Bände. Doch wir sind einfach zu groß und nachgefragt, um unser Café, so wie es war, alleine halten zu können“. Doch dann schaut sie nach vorne, was wird nun? Unberührt von der Schließung des Restaurants geht der Hotelbetrieb weiter. Zimmer mit Frühstück, stehen ausreichend zur Verfügung und auch die sehr ausdrucksstarken und anheimelnden Räumlichkeiten des Restaurants können für private Feiern und Events angemietet werden.
Dazu ist die Nutzung der bestens ausgestatteten Küche möglich, aber auch auf eigenes oder angefragtes Catering kann zugegriffen werden.
Für Nina Hollerieth und ihre Familie wird sich die Situation ab dem 1. Januar gravierend ändern, „doch wir versuchen, den goldenen Mittelweg zu finden und ich schließe nichts aus“, was sich auch auf ein weiteres mögliches gastronomisches Engagement ihrerseits bezieht.