Großkarolinenfeld – Die Parteilose Wählerschaft Großkarolinenfeld (PLW) präsentiert zur Kommunalwahl 2020 ein ausgewogenes Team. Bei der Aufstellungsversammlung stellten sich 23 interessierte Bürgerinnen und Bürger als Kandidaten zur Verfügung und erklärten , sich im Sinne der PLW in den kommenden Jahren für die Gemeinde einzusetzen.
Die Parteilose Listenfreie Wählerschaft (PLW) ist die älteste und einzig parteifreie Bürgervertretung in der Gemeinde. Sie ist seit 1948 im Gemeinderat vertreten. Über Jahrzehnte stellte sie den Ersten Bürgermeister (Fischer, Huber, Schramm, Fessler) und auch der amtierende Bürgermeister Bernd Fessler ist parteilos. Die Themen, für die die Kandidatinnen und Kandidaten stehen, sind so vielfältig wie die Zusammensetzung der Gruppe selbst. Sie reichen beispielsweise von altersgerechtem Wohnraum und Unterbringung im Ort bei Pflegebedürftigkeit über umfassende Kinder- und Jugendbetreuung in der Gemeinde bis hin zu Wirtschaftsförderung und sinnvollen, umweltfreundlichen Verskonzepten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Rad-und Fußwegverbindungen und einer guten Einbindung des Öffentlichen Personen- Nahverkehrs (ÖPNV).
Als ebenso wichtig wird die Unterstützung der Ortsvereine, besonders im Hinblick auf deren hervorragende Jugendarbeit, sowie Schaffung sozialer Wohneinrichtungen eingestuft. Einen Schwerpunkt bilden natürlich auch die Entwicklungen rund um den geplanten Brenner-Nordzulauf, die das Gemeindegebiet stark belasten würden.
Insgesamt ist es Kandidaten wichtig, die gesamte Gemeinde Großkarolinenfeld und das Gemeindeleben verantwortungsvoll, nachhaltig und zukunftsfähig mitzugestalten. Die fünf Frauen und 18 Männer zwischen 22 und 66 Jahren sind neben ihrem jeweiligen bisherigen Engagement bereit, sich zusätzlich im Gemeinderat ehrenamtlich und zum Wohl der Gemeinde einzubringen. Sie sind allesamt in das Gemeindeleben integriert und oft schon seit vielen Jahren sozial engagiert. Mit ihrer Arbeit am Menschen haben sie die Entwicklung der Gemeinde im positiven Sinne mitgeprägt. Eine Möglichkeit, die Kandidaten persönlich kennenzulernen bietet sich am Samstag, 29. Februar, von 14 bis 18 Uhr in der Max-Joseph-Halle am Kolbererplatz. Weitere Termine werden noch bekannt gegeben. Der Wahlvorschlag wurde von der Aufstellungsversammlung unter Leitung von Professor Dr. Johannes Schroeter einstimmig angenommen. gr