Neubeuern – Die Beurer Bürgernähe hat ihre Gemeinderatskandidaten für die Kommunalwahl im März 2020 nominiert. Erster Vorsitzender Erhard Paul Heiß verwies in seiner Begrüßung auf die Ziele der parteiunabhängigen Wählergemeinschaft: Transparenz und auf die Bürger eingehen, ohne einem hierarchischen Programm folgen zu müssen.
Dabei stellte er die Intentionen der Bürgervereinigung in den Fokus: die Unterstützung des Bürgerforums Inntal bezüglich des Brenner-Nordzulaufs; die interkommunale Zusammenarbeit zur Kostenreduzierung im Haushalt; die Durchführung von Bürgerbefragungen; den deutlichen Mehreinsatz erneuerbarer Energien in den kommunalen Liegenschaften, bezahlbare Tagespflegesätze für die ältere Generation und den Erhalt und Stärkung des Schulstandorts.
Amtierende Räte
treten wieder an
Alle fünf amtierenden Gemeinderäte aus der letzten Legislaturperiode treten zur Wahl erneut an. Martin Schmid, Sebastian Heibler, Erhard Paul Heiß, Dr. Maria Antretter und Wolfgang Scherer gestalten seit Gründung der Beurer Bürgernähe die Kommunalpolitik erfolgreich mit. Zusätzlich konnten acht weitere Kandidaten gewonnen werden. Bei der Aufstellungsversammlung präsentierte sich ein Team von 13 Kandidaten aus unterschiedlichen Berufs- und Altersschichten sowie Ortsteilen der Gemeinde.
Unter der Wahlleitung von Dieter Dimmling stellten sich die Kandidaten vor und gaben Einblick in ihre Bestrebungen. Darüber hinaus betonten die Bewerber, die gemeindlichen Finanzen auf dem Weg der Konsolidierung weiterführen zu wollen – durch das Einhalten einer strikten Kostendisziplin; Bebauungspläne müssten neu aufgestellt und Bauplätze ausgewiesen werden, um eine unkonventionelle Nachverdichtung auch in den Außenbereichsansiedelungen zu gewähren und ausreichend Lebensraum für Jung und Alt zu schaffen; eine bedarfsgerechte und ortsverträgliche Gewerbeansiedlung dürfe nur unter Beteiligung der Bürger stattfinden; ein Nachtfahrverbot und Tempolimit für Lkw durch Gemeindegebiet sei erforderlich, um Bauschäden an den Hausfassaden und Lärmbelästigung der Anwohner einzudämmen; zudem müsse das Vereinsleben gefördert werden.
Auf Platz eins der Liste wurde Sebastian Heibler gewählt. Aufgrund der unvollständig belegten Listenplätze werden die ersten drei Kandidaten doppelt Stimmzahl gesetzt.