CSU nominiert erneut Bernd Fessler

von Redaktion

Parteifreier Bürgermeister überzeugt – Mahnende Worte zum Brenner-Nordzulauf

Großkarolinenfeld – Bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 werden in Großkarolinenfeld erstmals seit 1984 wieder Bürgermeister und Gemeinderat gleichzeitig gewählt. Die Vorstandschaften der CSU-Ortsverbände Großkarolinenfeld und Tattenhausen haben einstimmig beschlossen, auch für die nächste Wahlperiode Bürgermeister Fessler (parteifrei) als ihren Kandidaten zu nominieren.

Konstruktive Arbeit im Gemeinderat

Im Rahmen der Aufstellungsversammlung hat der amtierende Bürgermeister die CSU-Mitglieder sowohl über sein bisheriges Wirken als auch über seine Ziele und Vorstellungen für die Zukunft der Gemeinde informiert. Dabei sparte er nicht mit Lob für die sachorientierte Arbeit des weitaus größten Teils der aktiven Gemeinderäte. Dieses konstruktive Zusammenwirken ohne Partei- und Gruppendenken habe die Gemeinde in den letzten Jahren zu einer starken Kommune werden lassen, so Fessler.

„Wir sind ein außerordentlich beliebter Wohnstandort, was sich für die Gemeinde über die Anteile an der Einkommenssteuer auch überaus positiv finanziell auswirkt“, sagte Fessler. Neben dem kontinuierlichen Schuldenabbau seit seinem Amtsantritt seien durch eine gezielte Grundstückspolitik zudem erhebliche Vermögenswerte geschaffen worden, welche bei Bedarf auch einsetzbar wären. Der Bürgermeister zeigte sich daher trotz hoher Investitionskosten für Rathaus, Dorfplatz und andere Infrastruktureinrichtungen sehr zuversichtlich, die finanzielle Situation der Gemeinde gut im Griff zu behalten.

Fessler sprach auch das regionale Reizthema Brenner-Nordzulauf an. Sorge bereitet ihm, so der Rathauschef, das hohe Maß an Unsachlichkeit und auch an fehlender Information, mit der einige Akteure im Landkreis auftreten. „Es ist wichtig, im Rahmen des Planungsdialogs Forderungen anzumelden, die für unsere Region wichtig sind. Es wäre unverantwortlich, jetzt nur den Kopf in den Sand zu stecken und Möglichkeiten einer Mitgestaltung für den Fall des Baus einer weiteren Trasse zu versäumen, mahnte Fessler.

Breite Unterstützung für Fessler

Für seine Ausführungen erhielt er deutliche Zustimmung durch die Wahlversammlung der Christsozialen. Die Nominierung erfolgt wieder gemeinsam mit der Parteilosen Listenfreien Wählerschaft (PLW) und der SPD, wobei 2020 zusätzlich auch die Grünen Fessler als ihren Bürgermeisterkandidaten nominieren wollen. Seine bisherige Arbeit für die Gemeinde wird damit insgesamt von vier Parteien beziehungsweise Wählergruppen unterstützt.

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