Großes Thema: Verkehr

von Redaktion

Kiefersfelden: SPD stellt Liste für Kommunalwahl im März auf

Kiefersfelden – „Unser Team-Foto sagt mehr als tausend Worte“, freute sich Ralf Wieser. „Beste Stimmung und zwei Zukunftsthemen, für die wir stehen und gewählt werden wollen: Kinderbetreuung gebührenfrei und Verkehr neu denken.“ Die gute Laune hatte Gründe. Ralf Wieser wurde mit 100 Prozent Zustimmung zum SPD-Bürgermeisterkandidaten gewählt, alle fünf Gemeinderäte treten wieder an und Neukandidaten konnten gewonnen werden. Wieser: „Damit stehen wir für kommunale Kompetenz und frischen Wind.“

Zukunftsthema Nummer eins ist, den Verkehr neu zu denken, sprich den Verkehrsraum anders aufzuteilen. Fahrräder und Fußgänger sollen mehr Platz bekommen und der Verkehr innerorts entschleunigt werden. Wieser: „Entgegen herrschender Meinung geht das auch bei der Staats- und Thierseestraße durch baulich getrennten Bereich für Pkw, Rad und Fußgänger, wenn man das wirklich will.“ Ansonsten sollten 30er-Zonen gelten, die nicht nur durch Schildaufstellung, sondern durch bauliche Maßnahmen spürbar sein müssen. Dies gilt ebenso für den Schulwegbereich. „Es kann nicht sein, dass sich Schulkinder die Straße ohne Abgrenzung mit den Kfz teilen müssen und durch geparkte Autos auf die Fahrbahn gedrängt werden.“ Ziel sei, alles zu tun, Pkw innerorts entbehrlich zu machen.

Als Meilenstein wird die Mautfreiheit bis Autobahnausfahrt Kufstein-Süd gesehen. Mitglieder der Kieferer SPD haben im Kampf hierfür Demonstrationen einschließlich Autobahnblockade organisiert. Wieser: „Viele werden aber überrascht sein, wie viel Verkehr trotzdem noch durch den Ort strömen wird. Deshalb bleibt unser Kernthema, Verkehr neu zu denken, so wichtig.“

Zukunftsthema 2 ist die Kinderbetreuung. Seit einigen Monaten gibt es staatliche Finanzzuwendungen, die eine gebührenfreie Kinderbetreuung im Ort ermöglichen würde. SPD-Anträge hierzu wurden bisher überstimmt. Eine starke SPD-Fraktion im Gemeinderat könne dies ändern, ist Wieser überzeugt. Dabei will man es aber nicht belassen, sondern das Angebot weiter verbessern, denn Gebührenfreiheit und hohe Qualität sind nach Überzeugung der Kieferer SPD bestens vereinbar. So sollten die Betreuungszeiten verlängert werden und flexibler zu handhaben sein, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert wird. „Derzeit ist es für viele Eltern Stress pur, Geldverdienen und Familienleben miteinander zu verbinden,“ weiß Anna Klein als Jugendbeauftragte aus erster Hand.roc

Kandidaten der SPD-Liste Kiefersfelden

1. Ralf Wieser (55), selbstständiger Elektromeister; 2. Anna Klein (37), Diplom-Sozialpädagogin (FH; 3. Georg Fuchs (29), Sachverständiger; 4. Christa Sunder (61), Verwaltungsangestellte; 5. Albert Gstatter (54), Chemiemeister; 6. Petra Stengel (47), Optikerin; 7. Roland Schmidt (61), Diplom-Verwaltungswirt (FH); 8. Hans Hanusch (64),Rentner; 9. Michael Mank (47), Lagerarbeiter; 10. Joachim Schlünder (57), Holztechniker; 11. Burkhard Sunder (63), selbstständiger Versicherungsfachwirt; 12. Gerhard Schuma (68), Apotheker i.R.; 13. Thomas Sunder (42), selbstständiger Werbekaufmann.

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