Brannenburg – Klimaschutz in der Gemeinde verwirklichen, ein radfahrer- und fußgängerfreundliches Brannenburg, ein klares Nein zu einem dritten und vierten Gleis als Hochleistungsstrecke zum Brenner-Nordzulauf und bezahlbares Wohnen sind die Schwerpunkte, mit denen die Grüne Liste Brannenburg in die Kommunalwahl geht. Hierzu wurden in der Aufstellungsversammlung zwölf Kandidaten benannt.
Lackovic will Bürgermeister werden
Als Bürgermeisterkandidat wurde einstimmig Josip Lackovic, 40 Jahre, nominiert. Der in München geborene Technische Beamte hat vier Kinder und ist seit 2007 in Brannenburg beheimatet. Ehrenamtlich ist er als Jugendwart bei der Freiwilligen Feuerwehr Degerndorf tätig. Brannenburg ökologisch zu gestalten und zukunftsfähig zu machen sowie deutliche Verbesserungen für Radfahrer und Fußgänger sind seine Schwerpunkte. Mit sieben Frauen weist die Liste der Grünen einen sehr hohen Frauenanteil auf. Irmi Bartl, 49 Jahre, vier Kinder, Bio-Bäuerin, führt die Liste an. Sie kandidiert auch für den Kreistag.
Ökologische und zukunftsorientierte Themen kennzeichnen das Wahlprogramm der Brannenburger Grünen, das am 14. Januar verabschiedet wurde. Punkte auf dem Wahlprogramm sind unter anderem Klimaschutz „lokal und jetzt“ zu verwirklichen. Hier sei die energetische Sanierung aller kommunalen Gebäude und die Versorgung dieser aus erneuerbaren Energiequellen ein Baustein, heißt es.
Durch Blühwiesen auf gemeindeeigenen Grundstücken soll die Artenvielfalt unterstützt werden.
Tempo 30 in allen Wohngebieten
Zudem wollen die Grünen ein radfahrer- und fußgängerfreundliches Brannenburg schaffen. Dieser Punkt beginne mit einem sicheren Schulweg und setze sich im Ausbau der Radwege fort. Zudem wollen sich die Grünen für ein Tempo 30 in allen Wohngebieten stark machen. Auch das Thema „bezahlbares Wohnen“ steht auf dem Wahlprogramm der Grünen. Geplant seien Wohnungen im sozial gebundenen Wohnraum, heißt es.