Neuer Flächennutzungsplan für Aschau fertiggestellt

von Redaktion

Nach Jahren der Perfektionierung sind letzte Entscheidungen gefallen – Unterlagen gehen an Regierung von Oberbayern

Aschau – „Wir haben mit dem neuen Flächennutzungsplan in den vergangenen fünf Jahren ein tolles Werk geschaffen, das wegweisend für die nächsten 25 Jahre ist und in diesem Zeitraum die Entwicklung unserer Gemeinde bestimmen wird“, zog Bürgermeister Peter Solnar ein Resümee nach der allerletzten Abstimmung des Gemeinderates über die letzten Bedenken und Anregungen von Behörden und Privatpersonen zum neu geschaffenen Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan.

„Auf dieses Werk können wir aufbauen, es soll uns als Leitschnur bei allen künftigen Planungen dienen. In den fünf Jahren haben wir uns viele Gedanken gemacht, wie Aschau in Zukunft aussehen könnte. Wir haben mit mehreren möglichen Gewerbegebieten und den möglichen Hotelstandorten Schwerpunkte für das Gewerbe und den Tourismus geschaffen und auch dafür gesorgt, dass auch in Zukunft Bauplätze und Wohnraum im gesamten Oberen Priental geschaffen werden können“.

Landschaftsarchitektin Andrea Kaiser von der Planungsgruppe Strasser aus Brannenburg stellte letztmalig die Einwände der Privatpersonen und der Behörden vor und machte sofort entsprechende Beschlussvorschläge für die Einarbeitung in das Gesamtwerk. Am Ratstisch herrschte eine in letzter Zeit ungewohnte Einigkeit: alle Beschlüsse des Abends zu diesem Thema wurden einstimmig gefasst.

Seit den ersten Beratungen zur Erstellung des Werkes im Sommer 2015 ist viel Wasser die Prien hinuntergeflossen, die Bürger wurden frühzeitig bereits 2016 in das Verfahren eingebunden und konnten 2017 ihre Einwände zu dem Vorhaben einbringen, ebenso alle maßgeblichen Behörden, Nachbargemeinden und Institutionen, mit denen die Gemeinde zusammenarbeitet.

Anregungen der
Bürger berücksichtigt

Alle Bedenken und Anregungen der Bürger wurden in die Ausgangsplanung eingearbeitet und erneut zur Abstimmung gestellt. In den letzten Sitzungen wurden auch die allerletzten Bedenken und Einwendungen zur Kenntnis genommen und durch die entsprechenden Beschlüsse abgestellt. Letztmalig wurden der Öffentlichkeit alle abweichenden Vorschläge vorgestellt und beschlussmäßig behandelt.

Als letzte verbleibende Maßnahmen kündigte Andrea Kaiser an, dass das Planungsbüro Strasser in den nächsten Wochen eine genehmigungsfähige Fassung des Flächennutzungsplanes ausarbeiten und – zusammen mit der Gemeindeverwaltung Aschau – der Regierung von Oberbayern zur Genehmigung vorlegen werde. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit; es sei wahrlich nicht immer einfach gewesen alle Vorstellungen und Anregungen der Gemeinde und des Gemeinderates umzusetzen, manches habe sich in den vergangenen fünf Jahren von selbst erledigt und manches sei in dieser Zeit neu hinzu gekommen, aber zusammen habe man ein gutes Stück Arbeit geleistet.reh

Artikel 1 von 11