Josef Kink
Höslwang – Die erste und größte Maßnahme in Höslwang ist die Umstrukturierung unserer Dorfmitte, um Leben in die leer stehenden Wirtschaftsgebäude des ehemaligen Pfarrhofs zu bringen. Mit besonderem Augenmerk darauf, was Höslwang den größten Mehrwert hinsichtlich Dorfleben, Vereinsleben und im Hinblick auf den Erhalt unserer Grundschule bringt.
Des Weiteren steht der Neubau des Wertstoffhofes mit einer soliden Standortlösung an. Im Zuge dessen sollen auch Gebäude für den Bauhof und Lagerflächen für die Ortsvereine entstehen.
Die gemeindlichen Heizanlagen sind alles Ölheizungen, die in absehbarer Zeit ausgetauscht werden müssen. In Zeiten der Energiewende müssen wir prüfen und uns beraten lassen, ob für Höslwang ein zentrales Biomasseheizwerk rentabel gebaut und betrieben werden kann. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Zurzeit haben wir kein Bauland für Einheimische und wenig bezahlbare Wohnungen für unsere Jugend, aber auch für Senioren, die sich verkleinern möchten, fehlen altersgerechte barrierefreie Wohnungen. Wir brauchen für die Zukunft wieder Bau- und Gewerbegrund für unsere Bürger, jedoch müssen wir auch mit dem endlichen Gut Grund und Boden nachhaltiger umgehen. Einer Neuversiegelung sollten Ersatzbauten von altem Leerstand, Nachverdichtung und die Aufstockung von bestehenden Gebäuden vorgezogen werden.
Der Zahn der Zeit nagt an den Gemeindestraßen, sie weisen zum Teil größere Schäden auf und müssen nach und nach saniert werden.
Die Reduzierung des Nährstoffeintrages in den Pelhamer See, ein sehr anspruchsvolles und langwieriges Projekt. Für mich ein sehr wichtiges Projekt, das ich seit der Gründung 2015 als Beauftragter der Gemeinde und Mitglied im Vorstand des Projekts „boden:ständig“ der Teilnehmergemeinschaft Pelhamer See aktiv begleite. In diesem Projekt werden Verfahren erprobt, um die Wasserqualität des Pelhamer Sees zu optimieren. Erste Maßnahmen werden 2020 vorgestellt.
Persönliches
Alter: 55 Jahre
Familienstand: verheiratet, zwei Kinder
Beruf: Landwirt
Hobbys: meine Familie, Radfahren, Vereine, Beisammensein mit Freunden.
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Fragen an den Kandidaten:
1. Wo befindet sich Ihr Lieblingsplatz in Ihrer Gemeinde? Warum haben Sie gerade diesen Ort ausgewählt?
Mein Lieblingsplatz ist zu Hause bei meiner Familie , auf der Hausbank sitzen , den Blick über den Pelhamer See
in die malerische Bergkulisse, gefolgt von einer Radtour quer durch unsere Gemeinde, denn bei uns hat jeder Ort seine individuellen Schönheiten und Reize.
Mein Zuhause mit meiner Familie ist für mich ein Ort der
Geborgenheit, in dem ich zur Ruhe komme , Ideen entwickle und Kraft schöpfe für neue Aufgaben.
2. Wenn Sie 24 Stunden Zeit hätten, in denen Ihnen alle Möglichkeiten offen stünden: Was würde Sie tun?
Auf dem Boden der Realität bleiben und nicht abheben, denn das Leben geht nach den 24 Stunden gemeinsam weiter.
Wenn ich einen gemeindlichen Wunsch frei hätte, die zielorien-
tierte , finanzierbare und schnelle Umsetzung unserer in der
Gemeinde anstehenden Projekte.
3) Wenn Sie die Wahl gewinnen, was werden Sie als Erstes tun?
Zug um Zug werde ich mich auf die kommende Amtszeit inten-siv durch Schulungen vorbereiten um für das Bürgermeisteramt gut gerüstet zu sein , damit die anstehenden Projekte erfolgreich umgesetzt werden können.