Gemeinde stetig weiterentwickeln

von Redaktion

Johann Murner (Parteifreie Bürger)

Johann Murner

Höslwang – Nach fast 24 Jahren im Gemeinderat sehe ich meine Schwerpunkte beim Ortszentrum, beim Wertstoffhof und Bauland.

Nachdem Höslwang in der glücklichen Lage ist, im Ortszentrum Teile des ehemaligen Klosterhofs nutzen zu können, ist die Gemeinde seit einigen Jahren auf der Suche nach einem Nutzungskonzept. Es ist immer wieder eine Mehrzweckhalle im Gespräch, für die jedoch der Platz an dieser Stelle nicht ausreichend ist.

Als sehr bedenklich sehe ich die Parkplatzsituation bei Veranstaltungen, das Nebeneinander von Mehrzweckhalle und Gasthof sowie die laufenden Unterhaltskosten. Ich könnte mir einen Veranstaltungsraum mit Sportnutzung für Schule und Vereine gut vorstellen. Im Obergeschoss würde der Schützenverein einen geeigneten Platz finden. Zur Unterstützung der Unterhaltskosten sollte noch eine Gewerbe- oder Wohnnutzung möglich sein.

Das Dauerthema Wertstoffhof mit Bauhof und Lager für Vereine kann ich mir nicht auf einem Erbpachtgrund vorstellen. Die Gemeinde könnte sich die Kosten für die Erbpacht sparen, nachdem sie über ein Grundstück verfügt, welches für eine Nutzung als Wertstoffhof möglich sein müsste.

Nachdem am Ort überwiegend Kirchengrund (Erbpacht) zur Bebauung in Betracht käme, bräuchte die Gemeinde Grundstücke zum Tausch. Die Gemeinde ist auf der Suche nach Bau- und Gewerbegrundstücken für Höslwanger Bürger und Familien. Vielleicht gibt es Grundstücksbesitzer in der Gemeinde, die sich vorstellen könnten, auch kleinere Flächen in umliegenden Ortsteilen zur Verfügung zu stellen. Es ist mir ein Anliegen, Höslwanger Bürger und Familien in der Gemeinde zu halten. Dies ist auch notwendig, um den Erhalt der Grundschule zu sichern. Die kommunalen Gebäude liegen zentral im Ortskern, deshalb sollte über eine zentrale Nahwärmeversorgung nachgedacht werden.

Ich bin der Meinung, dass sich eine kleine Gemeinde wie Höslwang stetig und nachhaltig weiterentwickeln sollte.

Persönliches

Alter: 56 Jahre

Familienstand: verheiratet, zwei Kinder

Beruf: selbstständiger Baggerunternehmer

Hobbys: Wandern, Schwimmen.

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Fragen an den Kandidaten:

1. Wo befindet sich Ihr Lieblingsplatz in Ihrer Gemeinde? Warum haben Sie gerade diesen Ort ausgewählt?

Mein Lieblingsplatz ist die Bank am Kirchenweg – mit der schönen Aussicht in die Alpen.

2. Wenn Sie 24 Stunden Zeit hätten, in denen Ihnen alle Möglichkeiten offen stünden: Was würde Sie tun?

Bürokratie und Auflagenwahnsinn abbauen

3) Wenn Sie die Wahl gewinnen, was werden Sie als Erstes tun?

Als erstes würde das Thema Wertstoffhof in Angriff genommen werden

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