Ex-Schleuser ausgewiesen

von Redaktion

Kiefersfelden – Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Donnerstag, 6. Februar, einem Rumänen auf der A93 die Einreise verweigert. Wie sich im Rahmen der Grenzkontrollen herausstellte, handelte es sich um einen „alten Bekannten“. Bei der Überprüfung seiner Personalien nahe Kiefersfelden wurde rasch klar, dass der heute 26-Jährige bei der Bundespolizeiinspektion in Rosenheim bereits im Jahr 2015 aufgefallen war. Damals war er aufgegriffen worden, als er auf der Ladefläche seines Kleintransporters 14 Migranten über die deutsch-österreichische Grenze geschleust hatte. Für diese Schleusungsaktion „kassierte“ er noch im selben Jahr am Amtsgericht Laufen eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten. Außerdem erkannte die Ausländerbehörde dem verurteilten Schleuser das Freizügigkeitsrecht ab und verhängte gegen ihn ein Einreiseverbot, das bis November 2022 Bestand hat. Bei der Kontrolle auf der Inntalautobahn vereitelten die Bundespolizisten dieses Vorhaben und nahmen den Rumänen in Gewahrsam. Er wurde nach Österreich zurückgewiesen.

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