Nachruf

von Redaktion

Bad Endorf – Eine große Trauergemeinde hatte sich in der Pfarrkirche Sankt Jakobus in Bad Endorf eingefunden, um den ehemaligen Bäckermeister Hermann Heeb das letzte Geleit zu geben. Er verstarb im Alter von 82 Jahren im Klinikum Rosenheim. Gemeindereferent Werner Hofmann hielt den Wortgottesdienst und nahm auch die Einsegnung der Urne im Familiengrab vor.

Wie der Geistliche in seinem persönlich gehaltenen Nachruf ausführte, wurde Hermann Heeb 1937 in Endorf geboren, wo er auch zur Schule ging und mit seinen Geschwistern Rudi, Anni und Luise aufwuchs. Hermann erlernte das Bäckerhandwerk und übernahm die Bäckerei von seinen Eltern.

1982 heiratete Hermann Heeb Brigitte Seeor, die seither im Laden die Kundschaft bediente. Ein Schicksalsschlag war für ihn der Tod seiner Ehefrau, die bereits 2012 starb. Der Verstorbene war ein sehr naturverbundener Mensch, der es verstand, mit den Früchten der Natur Lebensmittel herzustellen. Bekannt war „der Heebe“, wie ihn seine Freunde und Kunden liebevoll nannten, für seine gute Backqualität und berühmte Semmel, die „Loawe“.

Aus Dankbarkeit für langjährige Vereinszugehörigkeit nahmen der Trachtenverein und die Sterbekasse des Rauchclub Endorf mit Fahnenabordnung und Nachruf Abschied. amf

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