Zum Beitrag „Hitziger Streit um Kiesabbau im Wald“ im Lokalteil:
Im Gemeindebereich Prutting existiert seit einigen Jahren eine große Kiesgrube. Die Grube liegt nahe der Straße zwischen Prutting und Edling, unweit des Ortteils Haidham. Für diese Kiesgrube musste damals ein Wald (geschätzt mindestens 5000 Quadratmeter) weichen.
Den Nutzen daraus hatten wohl nur der oder die Waldbesitzer und der Kiesgrubenbetreiber. Es gab meines Wissens keinerlei Protest. Nun soll die Grube offensichtlich erweitert werden. Dazu wurde erneut ein Wald (wieder mindestens 5000 Quadratmeter) „platt“ gemacht.
Seitens der Gemeinde erhielt ich die Auskunft, dass alles genehmigt sei und es sich beim Kiesabbau um ein privilegiertes Vorhaben handele. Da wird uns immer wieder erklärt, wie wichtig Wald für die Umwelt ist, und dann wird ein derartiger Raubbau an der Natur genehmigt.
Noch dazu ist die Kiesgrubenerweiterung nur noch etwa 200 Meter von den ersten Häusern entfernt. Lärm- und Staubbelästigung ist somit vorprogrammiert.
Wenn man bedenkt, dass ein Windrad wesentlich größeren Abstand zur Wohnbebauung haben muss, frage ich mich, was die Entscheidungsträger dazu bewogen hat, einen derartigen Umweltschaden zu genehmigen. Ich lasse hier meiner Vorstellungskraft freien Lauf.
Karl-Heinz Rothhammer
Prutting