Zum Bericht „Vorstellung der drei Bürgermeisterkandidaten von Riedering“, erschienen im Lokalteil:
Dass man bei einer Kandidatur versucht, seine Vorzüge herauszustellen, ist verständlich und legitim. Einer der drei Riederinger Bürgermeisterkandidaten, ein Unternehmer, schreibt unter anderem: „Er weiß, wie man Visionen mit der Realität vereinbart und wie man professionelle Verwaltungsprozesse organisiert.“
Der „Restvorstand“ eines kleinen Söllhubener Vereins – wie er meine Kolleginnen und mich bezeichnet hat – sieht das in Bezug auf sein damaliges Tun als Vereinsvorsitzender etwas anders.
Aber er hat sich ja nun ganz schön was vorgenommen: „Ich werde die Verantwortlichen aller politischen Ebenen bei den Hörnern packen und an ihre Verantwortung erinnern. Bundes- und Landtagsabgeordnete, den Landrat und die Beamten im Landratsamt“ und „Ich werde die Sonntagsreden mancher Abgeordneter nicht mehr unwidersprochen lassen“.
Bei soviel „Realitätssinn“, meine ich, wäre es besser gewesen, lieber die Rechtschreibfehler in seinen Wahlflyern zu vermeiden, als großspurig zu verkünden „dem nächsten Landrat ordentlich einzuheizen“. Und von wem wird dieser Mann unterstützt ? Ach ja, von der örtlichen SPD.
Johann Freiberger
Riedering