Noch Geld für neue Projekte vorhanden

von Redaktion

Leader-Region „Chiemgauer Seenplatte“ in voller Fahrt – Mehr Projekte ausarbeiten

Chiemgau – Bei der Mitgliederversammlung der Regionalinitiative Chiemgauer Seenplatte im Rathaus Obing noch vor der Zuspitzung der Corona-Krise berichteten der Vorsitzende Sepp Reithmeier und der Manager der Lokalen Aktionsgruppe (LAG), Christian Fechter, von einem erfolgreichen Jahr 2019 in der Leader-Region „Chiemgauer Seenplatte“, in dem eine Reihe von Projekten zum Abschluss gebracht wurden oder in die Umsetzung gestartet sind.

Von Biene bis
Römerregion

Das Projekt „Biene und Natur am Hilgerhof“ bei Pittenhart wurde mit einem „Tag der Imkerei“ eröffnet und erfreut sich regen Zuspruchs. Ein ähnliches Projekt steht nun in Frasdorf in den Startlöchern. Der Lehrpfad „Weg unserer Nahrung – Vom Korn zum Brot“ im Außenbereich einer Bäckerei wurde 2019 fertiggestellt. Aus der Arbeit des Museumsnetzwerks Chiemgau haben sich bereits Anschlussprojekte für die nächsten Jahre ergeben.

Die mit Leader-Mitteln geförderte Studie zu einem regionalen Energieversorgungsunternehmen „Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel“ kam zum Ergebnis, dass der Aufbau einer Infrastruktur zur regionalen Erzeugung und Vermarktung von Strom und Wärme in einem kommunalen Unternehmen machbar und sinnvoll ist.

Bei weiteren 16 Projekten wurde im vergangenen Jahr mit der Umsetzung begonnen.

Acht Projekte dienen der Realisierung des in Kooperation mit der Leader-Region „Chiemgauer Alpen“ durchgeführten Gemeinschaftsprojektes „Römerregion Chiemsee“. Neben dem gemeinsamen Projektmanagement werden „Fenster in die Vergangenheit“, Informationstafeln und ein begehbares Labyrinth errichtet. Unter www.roemerregion-chiemsee.de sind weitere Informationen zu finden.

„Weitere Projekte
angehen“

Positiv aufgenommen wurde von den Mitgliedern die Mitteilung, dass die Finanzmittel für die Region für die laufende Förderperiode gerade aufgestockt wurden. Damit ist honoriert worden, dass die LAG Chiemgauer Seenplatte mit zahlreichen Projekten sehr aktiv ist. Sebastian Wittmoser, Leader-Manager im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim, hob besonders hervor, dass es in der Chiemgauer Seenplatte gelungen sei, den Schwerpunkt nicht auf wenige Großprojekte, sondern auf eine breite Unterstützung der Regionalentwicklung mit vielen Projekten zu legen.

Wittmoser informierte die Mitglieder, dass neben den zusätzlichen Fördermitteln für die Chiemgauer Seenplatte bayernweit nochmals Geld zur Verfügung gestellt wird.

Gute Chancen
auf Förderung

„Wir haben aus der Region gute Chancen gefördert zu werden“, erläuterten Vorsitzender Reithmeier und LAG-Manager Fechter.

Die Devise laute also: „Weitere Projekte angehen, zügig ausarbeiten und beantragen“.

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