Raubling/Großholzhausen – Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Gerhard Neiderhell kurz vor seinem 75. Geburtstag verstorben. Auf dem Kirchfriedhof in Großholzhausen wurde er zu Grabe getragen.
Pfarrer Arkadiusz Kolecki blickte auf das Leben des Verstorbenen zurück. Gerhard Neiderhell wurde 1945 in Großholzhausen geboren und wuchs bei seinen Großeltern auf. Nach der Grundschulzeit besuchte der das Finsterwalder Gymnasium in Rosenheim und legte das Abitur ab. Er leistete den Wehrdienst in Brannenburg und studierte anschließend an der Universität in München Lehramt. 1971 heiratete er seine Frau Mathilde. Die erste Anstellung als Lehrer führte das junge Ehepaar nach Niederbayern. Bis zur Pensionierung war Gerhard Neiderhell dann an der Prinzregentenschule in Rosenheim tätig. 1975 wurde Sohn Robert und zwei Jahre später Tochter Petra geboren. Besondere Freude bereiteten ihm seine drei Enkelkinder Mariella, Patrizia und Konstantin.
Gerhard Neiderhell war in der Jugend gerne auf dem Fußballplatz des Allgemeinen Sportvereins Großholzhausen zu finden. Er nahm am Leben des Dorfes und an Vereinsfesten teil. Seine Freizeit verbrachte er in der Natur, auf den heimischen Bergen und am Chiemsee.
Der Verstorbene war geschätztes Mitglied beim ASV Großholzhausen, beim Veteranenverein und der Feuerwehr.