Raubling/Großholzhausen – Am Kirchfriedhof in Großholzhausen wurde Sebastian Bachmaier, der im Alter von 85 Jahren verstorben war, zu Grabe getragen. Aufgrund der Corona-Pandemie waren nur die engsten Familienmitglieder versammelt. Pfarrer Adam Dominik Bartsch sprach die Gebete und beerdigte den Verstorbenen im Familiengrab.
Sebastian Bachmaier wurde 1934 als Sohn der Bachmaiereheleute Walburga und Sebastian geboren. Er wuchs mit seiner fünf Jahre jüngeren, schon vor einem Jahr verstorbenen, Schwester Irmgard in Großholzhausen auf.
Die Kindheit war geprägt vom Zweiten Weltkrieg und er musste früh seiner Mutter im Lebensmittelgeschäft und auch im Haushalt helfen. Nach der Volksschulzeit und dem Besuch der Wirtschaftsschule in Rosenheim erlernte er den Beruf des Kaufmanns. Bald stellte sich heraus, dass er andere Vorstellungen vom Verkauf hatte als seine Chefs.
Mit Weitblick gründete er, zusammen mit einer Geschäftspartnerin, einen der ersten Lebensmittelgroßmärkte in Rosenheim und führte diesen erfolgreich.
1960 heiratete er Edith Cerny und Tochter Sylvia wurde geboren. Leider zerbrach diese Ehe. Sebastian Bachmaier lernte seine zweite Frau Gitta kennen, die ihre Tochter Petra mit in die Ehe brachte. Das Paar erlebte glückliche, zufriedene Zeiten. Die vier Enkelsöhne, Sebastian, Peter, Daniel und Florian waren Sebastian Bachmaiers sein ganzer Stolz. 2007 erkrankte der Verstorbene an Alzheimer-Demenz. Fünf Jahre pflegte und umsorgte ihn seine Ehefrau, dann war leider ein Umzug in ein Pflegeheim in Nußdorf unumgänglich. In der Dorfgemeinschaft war er ein angesehener Mitbürger und Mitglied in sämtlichen Vereinen. Besonders dem ASV Großholzhausen war er zugetan .